Mehr Freiheit geht echt nicht: Waldweihnacht im FREIEN!!

Ich liebe Steilvorlagen, vor allem wenn sie direkt von meinen geliebten Freunden, den Politikern kommen.
Und das hier ist eine Steilvorlage wie sie im Bilderbuch steht – klassisch sozusagen.
Und mit der Klassik sind wir gleich bei einem meiner liebsten Freunde, Friedrich Schiller, genauer Johann Christoph Friedrich von Schiller, der viel zu früh auf ihre ebenfalls klassische Art von den Freimaurern ermordete, d.h. Vergiftete, der mit der Glocke, dem Wilhelm Tell ( seinerseits der Erfinder der Schweizer Freiheit) und eben der mit dem Apfel, also im Grunde genommen der eigentliche Erfinder hinter dem gigantischen APPLE-Konzern und letztlich auch der Erfinder der Schweiz, wenn man ganz ehrlich ist.
Schade, daß er das nicht mehr miterleben durfte, aber er schaut von wo auch immer aus welchen Zeitdimension auch immer zu.
Ja, Schiller . . . Wie schwadronierte er seinerzeit doch so nett:
“ Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
In kleiner Abänderung dieses genialen Zitats möchte ich angesichts des Vorschlags des Bundesamts für Gesundheit ( BAG ) und des Bundesrates, Weihnachten im Wald zu verbringen, sagen: “ Der Mensch ist nur dann in voller Bedeutung des Wortes Mensch, wenn er im Wald ist / ißt, denn nur im Wald ist er in voller Bedeutung des Wortes F R E I. „

Das ist genau meine Art von Humor: Also Weihnachten einmal ganz im Freien, wie es unsere Vorfahren mit ihrem traditionellen Julfest über Tausende, über Zehntausende von Jahren taten – bis die Barbaren, also die Heiden, also die sogen. „Christen“ kamen und alles HEILIGE zerschlugen, vernichteten, verbrannten, entweihten und verbaten – und dann erzählten, ein gewisser Jesus, also der aus der 1400 Jahre zurückliegenden Satire der Römer, sei ganz zufällig auch an dem Tag geboren worden und das könne man dann ab sofort und umgehend mit der Erlaubnis der als „Christen“ getarnten Heiden feiern…
Da zogen also Barbaren, gut versteckt unter der Maske von Religionsfanatikern, die sich den Namen „Christen“ gaben, obwohl in der ursprünglichen Satire über diesen Jesus an keiner einzigen Stelle von „Christus“, „Christen“ oder ähnlichem die Rede ist, in ein heiles, heiliges, traumhaft schönes Land – das der Germanen und unzähliger anderer Völker der Welt bis hin nach Südamerika, wo sie alle Schätze raubten, die Bewohner vertrieben, versklavten und ermordeten und deren gesamte Kultur vernichteten – , auch hier mit dem einzigen Ziel, alles zu zerstören, die Frauen zu vergewaltigen, abzuschlachten, alles niederzubrennen und anschliessend in Beschlag zu nehmen und die noch verbliebenen Kinder nicht zu impfen, sondern etwas ganz ähnliches, sie zu taufen.
Darum und nur darum ging es, kein Wort vom angeblichen, gefakten „Wort Gottes“.
Sie sollten fortan dem vermeintlichen Gott der Bibel, also Satan, dienen. Natürlich nannte man es nicht so, aber Tarnung ist eben alles.
Das ist nur ein winziger Teil der notwendigen Vorgeschichte, die man nicht oft genug immer und immer wieder wiederholen kann und muß.

Aber zurück zur vom BAG neu empfohlenen WALDWEIHNACHT.
Ich finde das ganz großartig – leider schneit es in der Schweiz ja inzwischen meist erst frühestens im März/April, also nur eine winterliche Wald-Weihnacht, keine weisse Wald-Weihnacht. . .
Sonst sähe ich massenweise Väter oder Mütter kurz vor Weihnachten durch den verschneiten Wald stampfen, beladen mit Geschenken, suchend nach einem „freien Plätzchen unter einem Tannenbaum“ oder zumindest einem freien Plätzchen, wo man all den Kram lagern kann und – wir sind ja in der grillwütigen Schweiz, wo man zu Weihnachten anständig grillieren kann, so der Fachbegriff.
Ich sehe zumindest einen Teil der 8 Millionen Schweizer überall in den Schweizer Wäldern Ausschau haltend, ob es sich nicht der Nachbar dort bereits gemütlich gemacht hat und ob und wie man den dann gefundenen Platz im Wald „reservieren“, belegen, sichern kann.
Schließlich gilt es ja, die Massen an Geschenken, die man in mehreren Etappen dorthin schleppen muß, abzusichern und eben:
eine Selbstschußanlage wäre da nicht die beste Wahl und heikel angesichts des Ansturms auf die Wälder zu Weihnachten.
Niemand möchte seine Lieben und Liebsten ausgerechnet zu Weihnachten verlieren, wenige Meter vor der eigenen Waldweihnachtsstelle, wo ja schon all die Geschenke liegen und wo man genügend Holz zum Grillieren bereit gestellt hatte.

Und so viel Schutzpolizei gibt es auch nicht, daß die dort kurz vor Weihnachten 24 Stunden rund um die Uhr Wache schieben könnten.
Also der Schutz der Geschenke bildet echt ein Problem bei dieser Idee des Bundesamtes.

Gut dagegen ist das mit dem Singen gelöst – sofern in der Schweiz noch die klassischen Weihnachtslieder ( nein, nicht die von Schiller, alles kann der ja nun auch nicht! ) singen; denn im Wald zu singen, wo sich die massenhaft mit CV beladenen Aerosole schnell verflüchtigen können, ist geradezu ideal.
Es sei denn, man singt in die Richtung, wo sich zufällig die Nachbarsfamilie niedergelassen hat, aber dann kann man ja die Hand vor den Mund halten, so wie wir es Tausende von Jahren vor der Erfindung der CV-Maske bei Husten und Schnupfen sehr erfolgreich praktiziert haben – ach, die guten alten Zeiten. . .

Aber auch hier bei der an und für sich tollen Waldweihnacht bilden mal wieder die Alten ein Problem und nicht nur eins.
Inzwischen sind nämlich immer noch nicht alle Waldwege auch 100% rollstuhlgängig, man denke nur an die diversen Wurzeln der dort ansässigen Bäume, die den Alten in ihren Rollstühlen gehörig Ärger machen könnten.
Auch problematisch stelle ich mir das von unseren Vorfahren noch problemlos praktizierte sogen. „Verrichten der Notdurft im Wald“ ( so die amtliche Bezeichnung) vor.
Klar, Blätter findet man überall, aber nicht jeder beherrscht die wiederum klassische Hockhaltung und läuft so leicht Gefahr, bei diesem Vorgang umzukippen und sich nicht wieder aufrichten zu können.

Ob der Bundesrat oder andere Politiker auch daran gedacht haben oder wollen sie diese Aufgabe ebenfalls von der doch schon gewaltig überlasteten Polizei erledigen lassen. . . ?

Also nochmal: ich finde die Idee große Klasse und wenn ich eine Familie oder so hätte, würde ich da glatt mit in den Wald ziehen, um dort in Großgruppen das Julfest zu feiern.
Aber bis dahin sind noch einige Hürden zu nehmen. Andererseits ist bis dahin ja auch noch Zeit und ich sehe eh schon die ersten Familienväter mit Äxten und Spaten bewaffnet in die Wälder ziehen, um vielleicht auch einen möglichst großen Unterstand aus dem Waldboden zu heben, wo es sich die Familie so richtig gemütlich machen kann, mit viel Moos ausgeschmückt und – so die Luxusvariante – sogar mit einem Dach vor Regen geschützt; denn wer möchte schon Weihnachten unter dem Regenschirm feiern . . .

Wie heißt es so schön: Es ist noch viel zu tun, packen wir es an . . .

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