Mayday, mayday, it’s not my day . . . nor is it our day, aber es ist nun mal „unsere REALITÄT“

Mayday, mayday, wir schauen in eine untergehende, dem Untergang anheim fallende Welt, nein, deutlicher noch, in eine bereits in den Untergang gefallene, nicht in eine „geweihte“ Welt, denn das wäre etwas „Heiliges“, wir haben es hier aber mit dem krassesten denkbaren Gegenteil zu tun, mit etwas durch und durch Satanischem.
Wir warten nur noch gespannt auf den „Aufschlag“, der nur noch eine Frage der Zeit ist, denn so ein Freier Fall, in dem sich unsere Gesellschaften befinden, dauert schließlich nicht ewig, maximal geschieht er der besseren Ästhetik zuliebe in Zeitlupe . . .

Hallo und willkommen zum neuen Swissartblog. Ich müßte lügen, wollte ich behaupten, es gäbe etwas grundsätzlich Neues oder gar Erfreuliches. Erfreulich ist allenfalls sicher der neue Blog hier, wie immer mit „Herzblut“ geschrieben.


Gehen wir also gleich in Medias Res, zur Sache:
Der Monstertanker oder das gigantische Kreuzfahrtschiff ( je nach Sichtweise) fährt nach wie vor volle Kraft voraus auf die gigantischen Klippen der antarktischen Eisberge zu, die man aus Trailern von Games of Thrones kennt, während sich an Bord die Besatzungsmitglieder und Passagiere darüber streiten, welche Musik die Kapelle spielen soll, denn diese Begleitmusik halten alle durch die Bank für das einzig Entscheidende, aus ihrer Sicht einzig Wichtige, dafür lohnt es sich, auf die Barrikaden zu gehen, dafür lohnt sich sogar eine offene Meuterei, streite und herrsche, teile und laß auf diese fatale Weise die Regie herrschen. Sei ein Querdenker, sei also ein Vasall der Regie, der gelenkten, sinnentleerten Opposition – tanze mit den Querdenkern, meditiere mit ihnen, marschiere mit ihnen, kuschel mit ihnen – große klasse !!

Eher nebensächlich erscheint den meisten der tödliche Kurs, schließlich herrscht neblige Sicht und was interessiert schon, wohin man steuert, die Weltmeere sind groß, extrem groß und so schlimm wird es schon nicht kommen – haben alle gelernt zu denken.
An Bord laufen zwar nonstop Untergangsfilme, aber es heißt, das Publikum liebe das, die Realität an Bord sei eh schon langweilig genug, da sollte wenigstens auf den vielen Leinwänden „etwas los“ sein, zur Ankurbelung des Adrenalins.
Daß dauernde Ankurbelung auf Dauer das genaue Gegenteil dessen bewirkt, was medizinisch und psychisch wünschenswert wäre, hätte man zwar aus der Analogie zum exzessiven Zuckerkonsum und dem Insulinspiegel schließen können, hat man aber nicht. Was soll’s.
Was nicht ist, kann aber auch nicht mehr werden, zu sehr hat sich die Masse an die Extreme gewöhnen LASSEN – aus Bequemlichkeit.
Und einmal Gewalt-, Horror- und Untergangsjunkie bedeutet immer Gewalt-, Horror- und Untergangsjunkie – Gewöhnung ist alles und Gewohnheiten gibt man so schnell nicht auf, warum auch.
Man wird nicht dick davon und bekommt von solchem Filmkonsum weder Falten noch schlaffe Haut und das bißchen vermeintliche Sucht – come on – das sieht man nicht und vor allem: man gönnt sich ja sonst nichts.

Klar, diese Medienbeispiele sind selbstverständlich eine Analogie zu letztlich allem, was zur Zeit auf der Weltbühne gespielt wird, vom großen CV Ablenkungsmanöver über die letztlich wirkungslosen „Demos“ bis hin zur sogen. „Wahl“ in den USSA.

Alles nur Ablenkungsmanöver, damit der Supertanker oder das Kreuzfahrtschiff ungestört, nicht abgelenkt volle Kraft voraus gegen die hunderte Meter hohe Eiswand krachen kann – wovon natürlich nie die Rede ist – gut so für die Regie, die das Ganze letztlich steuert.

Letztendlich ist es wie in meinen vorherigen Swissartblogs schon mehrfach angesprochen, der bitterböse satanistische Trick, mit etwas „Höherem“ bzw. „Niederen“, jedenfalls mit etwas völlig Unsichtbarem zu drohen und Angst und nichts als Angst zu machen, um dann das „Rezept“ schon im Ärmel zu haben.
Früher war es der nichtexistierende (im krassen Unterschied – das darf man NIE vergessen !! – zur realen Schöpfungsgöttin Sophia oder anderen dabei beteiligten guten Schöpfungsgöttinnen – die männlichen Götter kamen erst sehr sehr viel später und haben sich zu Unrecht den „Hermelinmantel“ angezogen und die Göttinnen von ihrem Thron gestürzt, um die ganze Macht an sich zu reissen und das Weibliche zu unterdrücken, schlecht zu machen, vergessen zu machen – alles um ihr Verbrechen und die zugrundeliegende GIER zu übertünchen.) GOTT, also der Fake-Gott Jahweh oder Jehowa, dieses mordlüsterne, strafende, zornige, jähzornige, zutiefst satanische Wesen, das die Christen aller Konfessionen immer noch anbeten, da es einen anderen auch im NT nun mal nicht gibt – die Römer haben eben nur diese Jesusfigur erfunden, das mußte reichen.
Und schon die allem Anschein und allen Forschungen nach frei erfundene Gestalt des „Moses“ (von den Autoren des AT erfunden, also nach Jordan Maxwell dem VATIKAN !!) hatte mit diesem von ihm (oder eben hier vom Vatikan und seinen Schreiberlingen) erfundenen unsichtbaren Fake-Gott gedroht wie heute mit dem genauso unsichtbaren Virus gedroht und zu unbedingtem Gehorsam, so irre und unsinnig die Gehorsamsbezeugungen auch sein mögen, aufgerufen wird, andernfalls Strafen drohen, die mit nichts aus der Vergangenheit zu vergleichen sind (z.B. 65.000 € für das wiederholte Nichttragen einer Maske, die laut Verpackung absolut nicht vor dem schützt, weshalb sie überall obligatorisch gemacht worden ist.).

Ähnlich rigoros ging es im AT zu, wenn man diesem Jahweh oder Jehowa nicht unbedingten, ungefragten Gehorsam leistete, egal wie brutal, menschenverachtend und blutrünstig seine Befehle auch waren.
Folgen um jeden Preis und vor allem ohne jede Diskussion oder gar Einflußmöglichkeit.
Von einer medizinischen Befreiung vom befohlenen Massenmord und Genozid lesen wir im AT nichts, gar nichts.
Und ähnlich hart wird ja auch die Maskenpflicht und bald die „Impfpflicht auf freiwilliger Grundlage“ durchgezogen und von beiden Seiten überwacht: der unterdrückten Bevölkerung selbst und den Organen der jeweiligen sogen. Regime.

Ist denn kein Ende in Sicht?

Doch , doch, auf jeden Fall, das ist ja gerade das Traurige, aber eben anders als manche meinen: es ist nicht das Ende der Maßnahmen in Sicht, das Ende des Elends und der Unterdrückung, Überwachung usw., sondern das unaufhaltsame Ende der Zivilisation und Kultur.
Von letzterer haben wir uns schon sehr sehr lange verabschiedet, es haben nur die wenigsten gemerkt.
Man hat sie uns nach Manier der Taschendiebe langsam und nach und nach entzogen, die Kultur, so daß es den wenigsten auffiel, wurde sie, die Kultur, doch durch Glamour, Hollywood, Disneyland, Micky Mouse, Batman, James Bond und Sport, Sport, Sport ersetzt, so daß am Ende zwar nichts mehr von der Kultur übrig blieb, es aber kaum jemand bemerkte, da die Mumien der Kultur noch mit einem inneren Räderwerk versehen wurden, das man aufziehen konnte und das den täuschend echten Anschein vermittelt als lebte die Mumie tatsächlich noch. . .

Will oder muss man kleinen Kindern ein lieb gewonnenes Spielzeug wegnehmen, so macht man das geschickter weise auch nicht indem man das Spielzeug beim Spiel wegnimmt, um ein schreiendes, weinendes Kind vor sich zu haben, sondern man besorgt andere Spielzeuge zur Ablenkung, legt das wegzunehmende Teil dann schon mal behutsam zur Seite bis das Kind so abgelenkt ist, daß es den Verlust gar nicht mehr merkt. Ziel erreicht !!

Im großen Maßstab gibt man heutzutage den „Kindern“ das anzunehmende Spielzeug am sichersten erst gar nicht an die Hand, damit es das Teil gar nicht erst kennenlernen kann – nur ältere Generationen von „Kindern“ werden sich noch erinnern und bedauern das völlige Fehlen – vielleicht.

So hat man es mit der Kultur, aber auch mit der Natur gemacht, im wirklich gigantischen Maßstab und aus heutiger Sicht rasend schnell.

Kein Kind spielt heute noch wie wir es getan haben und tun konnten, den ganzen Nachmittag bis zum Einbruch der Dunkelheit draussen „auf der Straße“ und in der Natur.
Letztere gibt es in den Städten kaum noch und wenn, ist sie wahrlich nicht zum Spielen da, allenfalls im zootierähnlichen Rahmen mit vorgeschriebenen „Spielgeräten“ im genau abgegrenztem Raum – Phantasie und Freiraum: FEHLANZEIGE.

Und eben: alle Beispiele und Vergleiche sind als Analogien zu verstehen und sind nicht zum realen Ausmalen mit Buntstiften, wohl aber zum Ausmalen in oder mittels der Phantasie gedacht – wie immer.

Egal welche Beispiele, egal welche Analogien und Vergleiche wir uns ansehen, es ist überall dasselbe, nur die Farbnuancen unterscheiden sich.
Ich könnte Bücher füllen mit solchen Beispielen des totalen Niedergangs überall, aber auch schon von einem Beispiel und Vergleich kann man alle anderen ableiten, PARS PRO TOTO.

Man muß nur irgendwo „bohren“ und die Bohrproben untersuchen, dann hat man das Ganze analysiert.
Wenn ich einen faulen Apfel oder ein verschimmeltes Brot vor mir habe, genügt eine einzige Probe, die ich sehen oder meinetwegen noch chemisch untersuchen lassen könnte – und ich habe ALLES, d.h. ich muß nicht Apfel oder Brot in unzählige Einzelteile zerlegen und alle untersuchen lassen, um dann am Ende das Ergebnis zu haben.

Der winzigste, unscheinbarste Teil des gesellschaftlichen Lebens reicht mir, um eine genaue Analyse und Vorhersage über dieses Land, diese Gesellschaft oder diesen Planeten vorlegen zu können, speziell wo jetzt durch CV die ganze Welt zu einem gigantischen Dorf, also Gefängnis gemacht worden ist – es gibt ja kein Entkommen, genauso wie die Ideologien der gesamten FAKE-Pseudo-Religionen weltweit gelten, gerade das hat sie ja so gefährlich und so unübertroffen tödlich und schöpfungsfeindlich, gottesfeindlich gemacht.

Wenn es nach den Propagandisten der Regie geht, kennt der oder das Virus ja auch keine Grenzen, er ist überall dort, wo man ihn haben will, denn je skurriler und verrückter der Test, desto leichter die Manipulationsmöglichkeiten.

Heute las ich, daß ein gewisser Elon Musk gleich viermal an einem Tag „getestet“ wurde. Das Ergebnis: 2 mal positiv und zweimal negativ, Elon hat sich, da es sicher der einfachere Weg ist, die 2 x negativ ausgesucht: hätte ich übrigens auch gemacht, abgesehen davon, daß ich mich möglichst nie „testen“ lassen würde, denn auch da las ich neu, daß das Hineinjagen des Stäbchens quasi ins Hirn die Zirbeldrüse vollkommen platt macht . . .

Mit Unsichtbarem kann man eben allen nur denkbaren Schindluder treiben und das macht man seit Jahrtausenden – und länger, seit es Psychopathen gibt und Diener der Archonten . . . also dieses bekannte, immer wieder erwähnte Völkchen ohne festen Wohnsitz – außer dem ganz willkürlich besetzten.
Apropos: neulich erfuhr ich, daß die Jews vor Palästina, wo sie nie, nie, nie je gelebt haben, als endgültigen Wohnsitz ihres“Volkes“ vorher insgesamt 7 (!!!!) Länder ausgesucht hatten, u.a. in Russland, den USSA (Texas), Neuseeland und AFRIKA (wo das ganze Zeugs ja bekanntlich als Woodoo-Zauber und Hexerei (!!!!) usw. den Ursprung hat.) Überall sind sie abgewiesen worden. Palästina, wo sie NIE gelebt haben, wählten sie einzig deshalb, weil das von den Briten besetzt war und die den Jews helfen sollten . . . Das aber nur nebenbei, ist jedenfalls hochinteressant. Palästina war also die 7. Wahl, nicht mal die 2. oder 3. und schon gar nicht die 1. wie uns Hollywood weissmachen will. . . .

Nun, letztlich ist alles kaputt in dieser Welt und das Allerschlimmste, Allerdümmste, was man dazu sagen kann – ich traue es mir kaum hier aufzuschreiben und mache das nur, weil sehr sehr viele fehlgeleitete Menschen offenbar zu meinem Erschrecken den Unsinn wirklich glauben – das Dümmste von allem ist dieser pseudoesoterische Unsinn, derUntergang dieser einstigen Hochzivilisation führe in eine neue Dimension, führe zu einem neuen Bewußtsein und und und.
Man glaubt es nicht, aber das ist der nochmals aufgebrühte Kaffeesatz vom Ende des letzten Jahrhunderts, der irgendwie verkommen wie auch immer überlebt hat und nun als Versatz ausgerechnet in der Zeit des Niedergangs herhalten muß, um die restlichen Wachen, die restlichen mit einem Hauch von gesundem Menschenverstand auch noch blind in den Abgrund zu leiten – unfassbar, absolut unfassbar.
Das wäre ungefähr so als hätte sich an jenem 13. Februar 1945, als Dresden, die einst schönste Stadt Europas in ein wildes, aller Beschreibung sich entziehendes, von dem größten Massenmörder aller Zeiten, einem ungewissen Church-ill befohlenes Flammenmeer verwandelt und vernichtet wurde, in dem bis zu 1 Millionen Menschen umgebracht wurden, als hätte sich mitten in diesem Inferno aus grausamsten Phosphatbomben so ein „Esoterik – Heini“ hingestellt und die Bomben segnen wollen als willkommene Hilfsmittel zur Transformation der verbrannten Menschenmasse in eine höhere Bewußtseinsstufe.
Sarkasmus kann und darf man das nicht nennen, das ist purer Satanismus, ob bewußt oder unbewußt – also aus purer Dummheit – und gilt für alle heutigen „Untergangsklatscher“, erst recht die vermeintlich „esoterisch angehauchten“.
Verglichen mit heute wäre das so als stünden diese Idioten des Geistes mit erhobenen Händen mitten in der zu zerbombenden, um die anfliegenden Bomber zu begrüßen wie 2015 die Bahnhofsklatscher die Invasionsarmee einer ebenso ungewissen Merkel.
Abscheulich, absolut abscheulich, das mit ansehen zu müssen, man könnte schreien, weil so viel absolute Ignoranz , Unfähigkeit und Wahnsinn kaum auszuhalten sind.
Als ich das erste Mal von der Existenz solcher – gelinde gesagt – fehlgeleiteter Menschen hörte, konnte ich diesen Schwachsinn gar nicht glauben, was mich davor schützte, gleich davonzulaufen, weil ich es einfach nicht wahrhaben, nicht fassen konnte. Man rechnet mittlerweile mit vielem, aber das war einige Stufen zuviel des Irrsinns.
Kein im Stahlkäfig gefangenes Tier, kein Adler, dem man extra die Flügel gebrochen hat, damit er nie, nie, nie mehr fliegen und fliehen kann, käme auf solch abartige Ideen, die äußerste, auswegloseste Form der Gefangenschaft – also unsere heutige weltweite Lebenssituation – gutzuheißen und freudig zu begrüßen, indem man hier die „Chance in der Krise“ auszumachen sich erdreistet und erblödet . . .
Ja, solche Menschen gibt es offenbar tatsächlich und es wäre mühsam, sie zu bedauern, da sie ja nicht einmal eine einzige aktive Hirnzelle zur Selbstreflexion mehr besitzen.

Andererseits: nehmen wir unsere tatsächliche Lage: der Supertanker, das Kreuzfahrtschiff fährt volle Kraft voraus auf diese Eiswand zu, um daran zu zerschellen – dann haben sich diese Idioten zumindest noch ein paar schöne „Stunden“ gemacht, ähnlich Volltrunkenen, Bekifften oder von anderen Drogen Eingeschläferte.

Alle anderen sehen sich einer schier ausweglosen Situation gegenüber, zumal unsere Generation ganz definitiv und unweigerlich die letzte ist, die die Illusion einer wenn auch nur halbwegs heilen, beherrschbaren Welt, in der wir den Verlauf mitbestimmen und mitbeeinflussen können, mitgemacht haben, die noch halbwegs mitbekommen haben, was Kunst, was gute Musik, was Literatur, was gute Filme, was eine zumindest halbwegs heile Natur sein kann, was Fachgeschäfte einmal waren, wie Innenstädte vor der Gleichschaltung aller Einzelhandelsgeschäfte in gesichtslose Handelsketten einmal aussahen und und und, auch hier könnte ich ganze Bände schreiben, aber die Andeutungen müssen genügen und reichen.
Auch wenn es 100 mal wichtigere, bessere Schriftsteller gab (gab wohlgemerkt, jetzt gibt es so gut wie gar keine mehr!!), fällt uns doch hier unweigerlich Rainer Maria Rilke ein mit seinem berühmtesten Gedicht „Herbsttag“ und den Schlußzeilen:
“ Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“

Das Gedicht, von Nicht-Germanisten verharmlosend als „Lebensgedicht“ gedeutet, wobei diese letzten Strophen das Ende des Lebens symbolisieren sollen, paßt sehr gut in unsere untergehende, im unaufhaltsamen (!!) Nieder- und Untergang sich befindende Zeit, Gesellschaft usw.
Allerdings sind hier einige Anmerkungen zu machen:
Erstens lesen die Menschen heute so gut wie gar nicht mehr, zweitens schreiben nur noch ganz ganz wenige (mich eingeschlossen und besonders hervorgehoben, ohne mich loben zu wollen, einfach als FAKT) lange Briefe und diese einst die Straßen säumenden Alleen sind mittlerweile fast gänzlich abgeholzt von unserer rein funktionalen, rein technischen „Gesellschaft“.
Und ganz allgemein gilt auch der hier angedeutete Naturvergleich ganz und gar nicht mehr, denn nach dem Herbst dieses Gedichtes kommt unweigerlich der Frühling wieder und alles erblüht erneut.

Genau das können und müssen wir uns wie man so schön sagt „abschminken“. Wir sind auf einer linearen, nicht umkehrbaren Route mit voller Kraft in den Abgrund oder auf den Eiswall zu, egal welches Bild man nimmt.
Und noch etwas sehr Wichtiges und sehr Trauriges: genau wie ALLES den Bach runtergeht und wie es hier in dem Gedicht nur angedeutet ist, geht es in dieser „Endzeit“ fatalerweise auch mit den Beziehungen, dem eigentlich einzigen, was noch Bestand haben KÖNNTE, wenn die Menschen noch Hirn & Herz hätten.
Das hat nicht unbedingt mit der hier zugrunde liegenden CV Zeit zu tun, das war schon länger so, aber gerade in dieser Zeit des totalen Getrenntseins, in dieser Zeit der absoluten, noch einmal um 100% verschärften Lonelyness, wo eh alle einsam und vereinzelt „zuhause“ herumhängen, haben es uns die wenigen noch verbliebenen Menschen nochmals um einiges schwerer gemacht – und das liegt im Handlungsbereich der Menschen selbst, NICHT des Staates oder der Gesellschaft, da muß sich jeder an die eigene Nase fassen – zusammen zu kommen.
Es mag und wird in anderen Ländern völlig anders sein und ist es zu 100% auch, aber hier in der vollkommen menschlich zugeknöpften Schweiz muß man, um überhaupt Kontakt mit anderen Menschen zu bekommen, nicht nur zu 100% oder mindestens 95% total mit dem anderen Menschen hinsichtlich des Weltbildes und der „Ansichten“ übereinstimmen, aber das reicht hier bei weitem nicht, um jemanden neu „kennenzulernen“, man muß diesem Menschen gleichzeitig mindestens einmal, besser gleich zweimal das Leben gerettet haben – überspitzt auf den Punkt gebracht.
So hoch sind die Messlatten inzwischen in der Schweiz, wenn man die Fahrt auf diesem „Endzeitdampfer“ nicht ganz mutterseelenallein bewältigen „will“. „Will“ ist gut, wer will das schon, aber hier ist man unweigerlich gezwungen, diese Reise quasi alleine zu erleben.

Und das sind schliesslich und letztlich auch die Gemeinsten, die alle „Türen“ verschlossen halten, damit bloß niemand ihnen Gesellschaft leisten möge, damit eben der, der allein ist, auch möglichst lange allein bleibt, gerade in diesen Zeiten, wo sozialer Kontakt dasA und das O sind und diese Menschen das auch ganz genau wissen und sich trotzdem verschliessen, so sind die Schweizer nun mal . . .
Man kann „lange Briefe schreiben“, was ich eben mit meinen Swissartblogs tue, um euch die Reise etwas angenehmer zu machen, euch und euren Partnern und Partnerinnen.
Den Künstlern bleibt eben oft leider nur ihre Kunst, mit der sie anderen das Leben zu verschönern versuchen. Selbst müssen sie sich aber an den eigenen Haaren aus was auch immer herausziehen, besonders in diesen kalten Zeiten. „Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben“ . . .

Als Bild dieser unserer „Weltsituation“ im Jahre null mit Covid müssen wir eine fest betonierte Sanduhr nehmen, keine, die man nach Ablauf wieder umdrehen kann, um sie von vorne rieseln zu lassen.
ALLE Bereiche des menschlichen, gesellschaftlichen Lebens laufen unweigerlich auf dieses „Ende“ zu, auf das „New Normal“, also der Stufe kurz vor dem Aufprall auf den Eiswall.
Es ist durch was auch immer – ich nenne es bekanntlich AI – ein unumkehrbarer Prozess des totalen Zerfalls eingeleitet worden, der Point of no return ist lange, lange, lange schon überschritten, der in den Abgrund rasende Zug ist nicht mehr zu stoppen.
Wir sehen das an ALLEM und so ein Supertanker in voller Fahrt kann auch einfach nicht mehr gestoppt werden.

Trump oder Biden ist die Wahl der Tanzkapelle, ob sie Afro-Jazz oder Blues spielt, ob sie Rapp oder Schlagermusik spielt, mehr Wahlmöglichkeiten gibt es nicht, alles andere ist pure ILLUSION – zugegeben eine schöne Illusion, aber eine der Art, wie man sich entscheiden könnte, sich mit Wein, Whisky oder Schnaps bis zur Bewußtlosigkeit zu besaufen.
Auch das hilft nicht, den Tanker oder das Kreuzfahrtschiff zu stoppen oder gar auf einen heilsamen Kurs umzulenken.
Was kann, was könnte man tun?
Man kann sich in Rettungsboote werfen und auf’s offene Meer aussetzen lassen, in der Hoffnung, irgendwann bevor man verdurstet oder verhungert, an eine fruchtbare Insel getrieben zu werden, mehr geht nicht.
Man kann sich auch in eine hintere Kabine zurückziehen und es sich allein oder mit Partner/in die letzten Momente bis zum Aufprall gemütlich machen, wissend um das Bevorstehende, klar, diese Möglichkeiten bestehen.

Klar, wir können uns alles Mögliche einzureden versuchen und je nachdem wie leicht jemand manipulierbar und leichtgläubig ist, hilft das vielleicht auch, aber es ist genauso wie man sich, wenn der Fallschirm versagt, die letzten Sekunden vor dem Aufprall noch ein paar schöne Gedanken machen kann . . . .

Think about it or don’t !

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