Ip, zip, zap und du bist ab – über Freundschaften im digitalen Zeitalter

Die reiferen Generationen oder wie „das Merkel“ sagen würde: die, die schon länger hier sind, kennen diesen alten deutschen Abzählreim aus der Kindheit noch, einer Kindheit, die nichts mehr mit heutigen Kindheiten zu tun hat, einer Kindheit, die sich in einigermaßen heilen Welten oder Zeiten abzuspielen schien, aber auch das war aus heutiger Zeit nur ein weiterer Kindheitstraum, den allerdings damals auch die Erwachsenen träumten.

Auch sie glaubten sich nach all den Schrecken der beiden englisch-vatikanisch-jesuitischen, sprich jüdischen Vernichtungs-Kriege gegen Deutschland ( als solche waren sie geplant, auch wenn der Plan nicht ganz aufging und Deutschland nicht gleich „tot“ war, nicht nach und durch den 30 Jährigen Krieg, nicht durch den Ersten und nicht einmal durch den Zweiten Weltkrieg ) endlich in Frieden GELASSEN – wir Kinder glaubten in diesem Frieden quasi geboren worden zu sein, in einem friedlichen Land zu leben – nichts falscher als das, aber genau das wußten wir nicht, das wissen 99 % der Deutschen bis heute nicht und glauben allen Ernstes auch sogar noch, an all den Kriegen oberdrein auch noch schuld zu sein, nicht nur ein bisschen, was schon unsinnig ist, wie man heute aus geschichtswissenschaftlicher Sicht weiss (!!!!) , sondern, wie die alliierte, sprich jesuitische Propaganda ihnen 80 Jahre permanent eingeimpft, eingetrichtert, eingehämmert hat, auch noch allein schuldig zu sein: was aus heutiger, streng wissenschaftlicher Sicht der blanke Irrsinn und Wahnsinn ist, ein Propagandastück vom Satanischsten ( das Wort „Feinsten“ verbietet sich an dieser Stelle ).

Gut oder nicht gut, in dieser Nachkriegszeit, die immer aus heutiger Sicht auch eine Vorkriegszeit war und ist, in dieser scheinbar w i e d e r heil gemachten Welt wuchsen wir damals auf, meist draußen auf der Strasse, wo es sehr sehr selten auch mal so etwas wie Autos gab, aber letztlich doch in der damals noch freien oder viel viel freieren Natur.
Im Sommer fingen wir ( nicht 24/7 😉 ) Schmetterlinge in Marmeladengläsern, die wir mit Gras und allem, was wir dachten, daß Schmetterlinge es gerne hätten füllten und deren Deckel wir mit dem Schraubenzieher durchlöcherten – die Schmetterlinge sollten ja Luft bekommen.

Draussen auf der Wiese bauten wir Zelte mit Wolldecken, die wir mit Ziegelsteinen, die von den Trümmern überall zu finden waren, befestigten. Wir spielten Indianer, das war eben das von den Amerikanern total ausgerottete Volk, natürlich waren es viele Völker, jedenfalls waren es die Menschen, von denen wir Kinder damals annahmen, daß sie sehr edel, naturverbunden und tapfer waren, also all das, was Völker dazu prädestiniert, von den Amerikanern und ihren „Führern“ ausgerottet zu werden.
Und sehr edel, tapfer, naturverbunden und freiheitsliebend wollten wir auch sein, d.h. das wollten wir nicht nur, das war unsere deutsche Natur.
Nur ausgerottet wie die Indianer, das wollten wir nicht und das wußten wir damals auch nicht, daß die Amerikaner 60 Millionen dieses wunderbaren Volkes, also letztlich alle bis auf einen kläglichen, erbärmlichen Rest in Reservaten, ausgerottet hatten, um Platz für sich zu schaffen.

Auch ahnten wir nicht einmal, daß genau diese Amerikaner, die zu bewundern uns eingetrichtert, eingeimpft und eingehämmert wurde, daß diese Amerikaner wegen eben der oben genannten uns angeborenen, innewohnenden Eigenschaften auch uns ausrotten wollten, das ist uns, wenn überhaupt, erst sehr sehr viel später klargeworden, als wir das Deutsche durch die amerikanische Micky Mouse und Walt Disney und Hollywood Propaganda schon weitgehend sogar selbst ausgetilgt und unter einer dicken Schicht aus Kitsch, Irrsinn, Unkultur, Kaugummi und Coca Cola und unstillbarer Gier nach etwas, was sich im Nachhinein immer als „NICHTS“ herausstellte, etwas, was NICHTS mit dem wahren Leben zu tun hatte, sondern dieses sogar noch verhinderte, zugeschüttet hatten.

Eben, daß diese Amerikaner, die wir als Kinder bewundern MUSSTEN, kurz zuvor immerhin 60 Millionen dieser Indianer abgeschlachtet hatten, um sich deren Land und Bodenschätze unter den Nagel zu reissen, davon wussten wir Kinder natürlich nicht, aber wir wußten ja damals nicht einmal wirklich, dass kurz zuvor gegen uns Deutsche noch ein Weltkrieg zum einzigen Zwecke unserer totalen Vernichtung getobt hatte; denn davon schwiegen die Erwachsenen ihr Leben lang.

Insofern waren wir Kinder so etwas wie hellsichtig, identifizierten wir uns doch „zufällig“ mit eben jenem Volk, genauer jener Rasse, die die Amerikaner vor den Deutschen tatsächlich ausgerottet hatten – sehr erfolgreich, wohlgemerkt.
Interessant, wie sich die Dinge oft wie von selbst fügen und entwickeln.
Kein Zufall, daß sowohl die Indianer als auch die Deutschen, also wir Deutschen, von Grund auf, im tiefsten Kern unseres Wesens immer die GUTEN waren und sind – unausrottbar, auch wenn der geistige Propagandakrieg nach den Weltkriegen, also der, der bis heute tobt und immer intensiver tobte und zu einer zweiten, künstlichen „Realität“ geworden ist – ohne daß 99% der Deutschen es überhaupt merken, wenn der den Kern bei vielen Deutschen schon extrem bis zur Unkenntlichkeit erweicht und zerstört hat – flächendeckend.

Aber so wie es hier und dort in Reservaten noch vereinzelt Indianer gibt, so gibt es auch hier und dort, sehr vereinzelt auch noch diese echten, im unverletzten, weil geschützten Kern deutschen Menschen, von denen wir echten Deutschen uns wünschen und hoffen, daß sie und die echte, urdeutsche Seele unzerstörbar ist wie das Gute in der Welt generell.

Ja, das war unsere, scheinbar heile Kindheit, aufgebaut auf durch und durch zerstörtem Boden, aber davon wußten wir nichts und nur die echten Deutschen, die ihre wahre Geschichte unter dem Haufen amerikanisch-jesuitisch-jüdischer Lügen und Dauerpropaganda quasi noch lebend hier und da hervorzukramen und auszubuddeln in der Lage waren unter all dem künstlichen Schutt und den Bergen von unfassbar widerlichen Lügen und die diese echte Geschichte befreien konnten und im edelsten Sinne reinwaschen konnten, diese deutschen Menschen, nur diese Deutschen können vom Berg der Wahrheit das finstere Tal der Lügen überblicken und wirklich klar sehen. . .

Wenn wir auf verseuchtem Boden, auf den hier und dort etwas Muttererde aufgebracht wurde, wenn wir auf diesem wahrlich nicht heilen, nicht gesunden Boden Samen aufbringen und auf neue Frucht warten, dann kann man sich denken, wie diese Frucht aussehen, wie sie gedeihen und welche Frucht sie bringen wird.
Nun, auf diesem durch und durch – vor allem in geistiger Hinsicht -zerstörten und fundamental vergifteten Boden gibt und gab es doch die eine oder andere sehr sehr kräftige Pflanze, die sich durch all dieses Gift, all diese Zerstörung ihren Weg bahnte, so wie es Pflanzen und selbst Blumen gibt, die sich den Weg durch Asphalt bahnen, diesen aufzubrechen wissen und inmitten dieser Unnatur einfach das tun, was die Natur ihnen eingegeben hat: zu blühen !!!!

Diese Menschen, sich ihrer Umgebung bewußt werdend, können und konnten selbstverständlich nur fliehen, flüchten in heilere Gebiete dieser Erde, wo die Böden noch halbwegs gutes Wachstum versprachen, um von dort aus der Ferne noch schöner, noch üppiger, noch natürlicher aufblühen und sich vermehren zu können. . . .
Vergleichbar mit einer Pflanze, die sich durch all den Schutt den Weg ans Licht erarbeitet hat und die nun jemanden findet, der sie ganz ganz vorsichtig, um möglichst wenig Wurzeln zu beschädigen, aus diesem Müll und Schotter vorsichtig ausgräbt, befreit und in herrliche, saftige, nährstoffreiche Erde pflanzt, wo sie dann sich erholen und kräftig und wunderschön die folgenden Jahre wachsen und prächtig erblühen kann – zur Freude aller !!

Nun, jeder, der meine Swissartblogs kennt und zumindest einen kleinen Teil meiner Geschichte, also Biographie, weiß, daß ich mich quasi selbst ausgegraben habe aus der durch und durch vergifteten, innerlich und äußerlich durch und durch zerstörten Lebens- bzw. Todeswelt des Ruhrgebiets, wo eine solche Pflanze allenfalls hätte dahinvegetieren, niemals aber leben und sich hätte entfalten können.

Ip, zip, zap und du bist ab, ab bist du noch lange nicht, sag mal erst . . . . so kann dieser Abzählreim aus meiner, vielleicht unserer Kindheit endlos weitergeführt werden, bis endlich nur noch zwei und dann einer übrig bleibt.
Warum dieser Abzählreim?
Nun, die Grundlage und viele Ausgangspunkte sind und waren die vielen der wenigen noch übrig Gebliebenen.
Nein, nicht der verstorbenen Freunde, Bekannten und Verwandten, im Gegenteil, eben ausgerechnet die im witzigen Wortsinn „Zurückgebliebenen“ . . .Sorry, das paßt genial, besonders in diesem doppelten Wortsinn . . . Große Klasse !!

Ja, die Zurückgebliebenen, das sind all diejenigen, die beim „Ip, zip, zap“ stehenbleiben und sich das in ihren zurückgebliebenen Augen leidige „ab bist du noch lange nicht“ gleich ersparen.
Und genau hier machen wir den fatalen Sprung von der scheinbar noch heilen Kindheit in die Jetztzeit, ins digitale Zeitalter, in die Zeit, wo nicht mehr Menschen ihre Geschicke leiten und bewerkstelligen, sondern – meist oder fast immer ( in 99,999% aller Fälle) sehen und merken sie das nicht – deshalb kann es auch nur so „prächtig“ funktionieren, eben weil niemand es merkt und alle sich „frei“ fühlen – sondern diese an unsichtbarer Leine längst, längst, längst von der ehemaligen AI, nun Super AI genannt, gesteuert und ferngelenkt werden – unbewußt. . . .
Und in dieser digitalen Welt werden und wurden die menschlichen Beziehungen eben abgelöst durch digitale, was für diese ferngelenkten Robotermenschen sehr angenehm ist, zumindest sehen und empfinden sie das so.

Statt des langen, für diese Robotermenschen zeitaufwendigen „Abzählvorgangs“, den man immer länger hinauszögern kann, schmeissen sie die Menschen einfach mit dem heraus, was man sinnbildlich einen „Mausklick“ nennt.
Passen einem Menschen nicht mehr, entledigt sich man ihrer seit langem schon einfach jenes „praktischen“ Mausklicks – weg ist er, der unliebsame Zeitgenosse.

Nun, wenn mir das einmal, zweimal, dreimal „passiert“ wäre, kein Thema wie man so „schön“ sagt.
Aber es passiert ständig.

Die in der Ferne, auf gutem, besten Boden herrlich erblühende Pflanze kann eben nur digital mit der zerstörten „Heimat“, die wahrlich absolut den Namen nicht mehr entfernt verdient, kommunizieren.
Es gibt eben fast nur noch diese digitalen Kontakte.

Dazu nun der Auslöser dieses Swissartblogs, der für viele, viele, Millionen ähnlicher „Geschichten“ steht.

Es war also einmal eine Studienkollegin oder besser Studienfreundin, mit der ich zusammen Kunst und Literaturwissenschaft studiert hatte. Man sollte von daher schon annehmen, daß der Boden für ein Freundschaft mit gemeinsamen Studienfächern und Interessen bestens bereitet war – war er auch – vermeintlich jedenfalls, man hofft und denkt ja auf und an das Gute im anderen.
Diese Freundin – die Freundschaft dauerte selbstverständlich viel, viel länger als nur die Studienzeit – wurde später meine Trauzeugin, also noch mehr Bande, die zwei Menschen aneinander knüpfen.
Nach der Scheidung, der gesundheitsbedingten früheren Pensionierung und schliesslich der Migration in die Schweiz verloren wir uns aus den Augen, vielleicht zuweilen auch aus dem Sinn.

Nun fuhr ich, was sehr selten vorkommt, wegen einer Einladung wieder mal in dieses Ruhrgebiet und jene Stadt, in der ich 20 Jahre gelebt hatte und in der auch jene Trauzeugin von mir wohnt. Zu meinem Erstaunen wohnte sie mit ihrem Freund tatsächlich immer noch dort, wo sie als Studentin bereits gewohnt hatte!!
Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und besuchte sie also. Sie war inzwischen auch schon pensioniert und wir verbrachten in Erinnerungen schwelgend eine schöne Zeit, genauer fast einen Tag.
Wie das heute so ist, tauscht man dann auch – die einzige Möglichkeit, in „Verbindung“ zu bleiben – die eMail Adressen aus, schreiben können die meisten, also die allerallermeisten Menschen ja eh nicht mehr, also ich meine Briefe schreiben per Handschrift.

Und jetzt kommen AI, Super AI, die ganze Digitalisierung und und und ins „Spiel“, das leider kein Spiel im obigen Sinne der Kinder und der Kindheit mehr ist, das man eigentlich auch nicht „Spiel“ nennen sollte, denn es ist Ernst, bitterer, trauriger Ernst.

Alle Freund- und Bekanntschaften hängen heute am nicht einmal mehr seidenen Faden des Digitalen.
Um es deutlicher zu sagen, und hier kommt das ursprüngliche Kinderspiel „Ip, zip, zap und du bist ab“ wieder „ins Spiel“:
Nehmen wir an, man hatte früher 10 Freunde, als Verwandte, Freunde, gute Bekannte. Die hatte man ein Leben lang, bestenfalls, auch wenn man sie nicht ständig getroffen hat. Man konnte diese 10, 20 oder 100 nicht einfach wegzappen wie eine blöde oder langweilige TV-Sendung.
Auch das ist übrigens noch nicht soooo alt, denn anfangs gab es eben nur 1. und 2. Fernsehen, es war eine Revolution, als die 3. Programme aufkamen, von den privaten ganz zu schweigen.
Da war man auf ARD oder ZDF „angewiesen“ und damals war es noch üblich, TV zu schauen.
Ja, heute läßt sich alles wegzappen, nicht nur die Fernsehprogramme. Nebenbei bemerkt: ich habe seit vielen, vielen Jahren schon kein TV mehr, ich habe auf diese offensichtlichste Art der Dauerprogrammierung und Infiltrierung mit Propaganda gerne verzichtet zugunsten meiner Freiheit.

Heute gibt es auch kaum noch feste Freundschaften und wenn es sie gibt, hängen die eben auch an diesem digitalen „Faden“, der jederzeit durch einen Klick für immer durchgetrennt werden kann.
Zurück zu unseren 10 Freunden – nein, es sind nicht die „10 kleinen Negerlein“ .
Nehmen wir an, einer dieser zehn schreibt den anderen 9 per WhatsApp oder in und auf jedem anderen beliebigen Netzwerk.
Früher wäre das wunderbar gewesen, alle hätten sich gefreut, sie hätten hin und her geschrieben, ganz früher hätten sie sich sogar noch am Telefon unterhalten, das man damals interessanterweise „Festnetz“ nannte ( im Gegensatz zu den lockeren angeblich und vermeintlich sozialen „Netz“werken war es ein festes, ein stabiles Netz oder sollte es zumindest vom Wort her sein .. . ) oder noch früher hätten sie sich sogar real, also persönlich, also von Mensch zu Mensch direkt getroffen – „Woooow, das gab es früher wirklich mal, Großvater?“, fragt da der erstaunte Enkel und der Großvater antwortet „Ja, das gab es wirklich, daß die Menschen sich noch getroffen haben, aber das ist lange her, davon weiß nicht einmal mehr dein Vater, der hat das schon nicht mehr erlebt. . . „

Heute geschieht diese Kommunikation – ich rede ganz sicher nicht nur von mir – meist sehr sehr einseitig.
Das wäre ja nicht weiter tragisch, warum sollte sich nicht einer von den Freunden herauskristallisieren, der noch denken und schreiben kann.
Wenn, ja wenn die Sache nicht einen „Haken“ hätte.
Anfangs denkt man, es sei ein Versehen oder ein Einzelfall, nach Dutzenden solcher Fälle weiss man, das hat nicht nur Methode, das ist der Regelfall.
Was ist gemeint?
Nun, wir leben eben nicht mehr im Zeitalter des freien Gedankenaustauschs – wir reden hier NICHT von Meinungen oder Glaubensrichtungen, sondern von eigenen Gedanken.
Heute ist es so: wenn also derjenige, der noch denken und schreiben kann und per WA seinen Freunden einen oder gar zwei Gedanken schreibt, mitteilt, um sich auszutauschen, dann ist meist eh nur noch einer da, der antwortet.
Schreibt man heutzutage 20 Bekannten, Freunden, so kann man froh sein, wenn einer von denen überhaupt antwortet. Daß die Nachricht angekommen ist, zeigt uns nur noch das Häkchen und seine Farbe.
Gut, manchmal sind es sogar 2 oder 3, die antworten, meist mit einem „emjoy“ oder wie die Dinger genannt werden.
Dann ist aber wieder mindestens einer auch dort, der nicht nur nicht antwortet, sondern dem der eine oder andere geäußerte Gedanke nicht gefällt und der sich dann sagt: der Gedanke paßt mir nicht, also „ip, zip, zap und du bist ab“ – weg mit ihm, der wird blockiert, gestrichen, gekillt. So einfach ist das heute, in der Zeit, wo alles so einfach ist.

Wenn dieser Mensch, der noch denken und schreiben kann, nun wieder so ein, zwei, drei Gedanken zum Zeitgeschehen aufkommen läßt, von denen er annimmt oder gar wünscht, diese weiterzugeben und evtl. sich damit auszutauschen, tritt etwas in ihm in Kraft, was man „Schere“ nennen könnte.
Bei jedem Gedanken, letztlich bei jedem Wort muss er sich die Frage stellen: Wenn ich das jetzt meinen 9 anderen Freunden schicke, wie werden Freund 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 regieren?? Werden Freund 5, 7 und 8 mich auf die „schwarze Liste“ der demnächst zu „killenden“ WA Teilnehmer setzen und stehe ich vielleicht bei Freund 4 bereits seit meinem letzten Beitrag auf dieser Liste und wird mich Freund Nr. 4 beim nächsten Mal, egal was ich schreibe, ganz rauswerfen?
„Ip, zip, zap . . .“
Das Fatale ist ja : man weiss es nicht. Man weiß nicht, wie diese Menschen reagieren, ob sie sich freuen, ob sie zustimmen oder ob sie gerade wieder ganz frisch von einem oder gar mehreren TV-Sendern programmiert, vielleicht sogar umprogrammiert wurden und nun meinen, ganz andere Meinungen zu haben und damit nicht nur das Recht, sondern die unbedingte Bürgerpflicht, seinen langjährigen Freund wegen irgendeiner vielleicht noch völlig falsch verstandenen, also missverstandenen Bemerkung aus dem LEBEN herauswerfen zu dürfen und zu müssen. . .
Alles, wirklich jedes Wort und jedes noch so harmlos erscheinende Bild, also nett gemeintes Foto kann die AUSLÖSCHUNG zur Folge haben: „Ip, zip zap und du bist ab.“

So war es bei dieser Freundin, der Studienfreundin und Trauzeugin: das letzte, was ich ihr geschickt hatte, war das Foto mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee. Danach hat sie mich, die wir uns gerade erst „wiedergefunden“ hatten nach so langer Zeit, „rausgeworfen“.
Anscheinend war dieses Stückchen Kuchen oder – wer weiß – der Kaffee der „Tropfen“, der irgendein mir völlig unbekanntes, vielleicht für mich angelegtes „Fass“ zum Überlaufen gebracht hat. . . Man weiß es nie und erfährt es ja auch nie mehr; denn die Menschen sind ja durch den totalen und endgültigen „Shutdown“, das „Killen“ per Mausklick nicht mehr ansprechbar, nicht mehr erreichbar, sie sind weg für uns, die wir staunend, oft traurig dastehen . . .
Ja, das sind die neuen Zeiten, das neue Normal, vollkommen anders als unsere Spiele in der Kindheit.
Und eben: damals haben wir sehr oft dieses Spielchen, das wirklich ein Spielchen war und an dem wir Freude hatten – immer wieder von neuem mit Freude – gespielt.
Und im Gegensatz zum „blutigen, den Freund vernichtenden“ Spielchen heute, dem Shutdown for ever, durften am nächsten Tag schon, oft sogar am selben Tag diejenigen, die ausgezählt worden waren, wieder mitspielen.
Heute bei den angeblich ach so erwachsenen Mitspielern ist das anders.

Wenn ich einmal „ausgezählt“ wurde, ohne auch nur eine Ahnung zu haben warum und ohne ein einziges Wort der Erklärung, schon gar nicht der Vorwarnung – als müßte und dürfte man jemanden warnen „hey, wenn du es noch einmal wagen solltest, mir einen Gedanken mitzuteilen, dann fliegst du für immer aus meiner „Liste“ raus – für den Rest deines Lebens, damit das klar ist“ – wenn ich also einmal „rausgeflogen“ bin durch so einen Klick, dann war’s das – for ever . . . Das sind eben die amerikanischen „Spiel“regeln.
Deshalb schon habe ich eine gewaltige Schere ( rein theoretisch ) verpaßt bekommen und das letzte „Klick“ dieser vermeintlichen langjährigen Freundin, Studienkameradin und Trauzeugin war besonders „einschneidend“ – was sind das heute für „Menschen“, die sich hinreissen lassen, so etwas als „das neue Normal“ unabhängig von CV und all dem Kram anzunehmen, die sich so fremdbestimmen, so programmieren, so entmenschlichen lassen. . . .

Und eben: einzig hier auf diesem Swissartblog, dieser Art „Tagebuch“ wie auch immer, kann, darf und werde ich weiterschreiben, da kann mich niemand einfach mit einem Klick rauswerfen, das ist meine stille Flaschenpost an die Nachgeborenen und an die wenigen Mitmenschen, die immer noch denken, immer noch fühlen können, die Mensch geblieben sind . . .

Think about it. . .

PS: Und selbst beim Weiterschicken dieses meines Swissartblogs ist immer diese „Schere“ im Kopf: wem kann, darf ich das schicken? Wer könnte sich ggf. bei irgendeinem Punkt „auf den Schlips getreten“ fühlen, wer könnte heute aus welchem Grunde auch immer so gelaunt sein, daß er oder sie vielleicht schon beim Namen Swiss… mich ein für alle mal aus dem „Verteilerkreis“ ( von Freundschaftskreis darf man heute schon gar nicht mehr sprechen, denn nichts ist fragiler, nichtiger, auslöschbarer als das, was man ganz früher einmal „Freundschaft“ nannte ) wirft bzw. klickt, einfach weil er oder sie etwas gegen das Wort „swiss“ oder Schweiz hat – und sei es weil er oder sie keine Schokolade oder keinen Käse mag.
So einfach wird man als Mensch, als denkender Mensch heutzutage „gekillt“.

Nichts geht eben über die Reinheit der gerade aktuellen Propaganda des gerade aktuell herrschenden Regimes, wobei das Beiwort „demokratisch“ nun mal ein oder der am meisten verwendete Tarnname für kommunistisch ist, was wir an jedem kommunistisch-sozialistischen oder noch offensichtlicher sozial“demokratischen“ Regime von der DDR bis China und den USSA, wo die Demokraten ganz eindeutig seit unbestimmt langer Zeit schon eine einigermaßen gut getarnte kommunistische Agenda verfolgen.
Wir kennen diesen unbedingten Wunsch, sich glaubensmäßig an die gerade willkürlich herrschende Doktrin der Staatspropaganda zu halten aus dem alten Orwell Roman „1984“.
Und eben: diese Doktrin kann täglich wechseln, Gründe für den Wechsel werden nicht genannt, aber wer schreibend dann auch nur um wenige Millimeter davon abweicht, so wie aktuell hinsichtlich der Doktrin, Masken seien gut, wo sie Anfang des Jahres noch von denselben Stellen als Unsinn und absolut kontraproduktiv öffentlich dargestellt wurden, der wird gnadenlos von seinen regimetreuen Freunden, Verwandten und Bekannten eliminiert; denn eigenständiges Denken und wissenschaftlich sauberes Arbeiten, egal ob historisch oder medizinisch, könnte ja „ansteckend“ wirken oder gar den Angeschriebenen „beschmutzen“:
Ip, zip, zap und er ist ab, eine ganz saubere Sache, praktisch, diese digitale Welt.

Nein, es sind auch nicht die Fakten und Gedanken, auch wenn die allen menschlichen Gesetzen nach „frei“ sind; denn alles, was hier und anderswo publiziert wird, ist in der Regel mehrfach abgesichert.
Nehmen wir z.B. bei den Recherchen eine Skala von 1 ( = null Recherche) bis 10 ( = maximale, mehrfach durch andere Quellen und Forschungen abgesicherte Recherchen) , dann liegen meine Swissartblogs in der Regel zwischen 8 und 10.
Diejenigen, die dann ggf. von sich denken, sie hätten das „Recht“, dieses „ip, zip, zap“ Spielchen spielen zu dürfen, und mich statt Kritik anzumelden, gleich „rausschmeissen“, liegen auf dieser Skala meist zwischen 1 und 2 ihrer „Recherche“, die ja nur die gerade aktuelle Fremd-Programmierung meinen kann.
Aber eben: in diesem lauen Zeitalter des digitalen Killens per Mausklick sind es oft nur Launen nach dem Motto: Ach, wen von meinen Freunden und Bekannten könnte ich denn heute mal „rauswerfen“?

Nein, es ist wirklich so, daß ich bei jeder eMail, bei jedem der noch verbliebenen WA – Kontakte, bei allen fälschlich „sozial“ genannten Netzwerken, bei denen dann zeitlich begrenzte oder „ewige“ Sperren drohen, auch ohne Begründung und Vorwarnung, kurz überall mehrfach mir überlegen muß:
darf ich, kann ich das Risiko der Auslöschung eingehen und überhaupt irgendeinen Gedanken oder mehrere äußern oder ist das Risiko zu groß, daß dann das ganze digitale Kartenhaus schon durch den einen Gedanken in sich zusammenfällt . . .
Bei Facebook lief das immer anonym, sehr zur Freude seiner Nutzer. Da sah man immer nur die Anzahl der vermeintlichen „Freunde“, man sah aber nie, wer genau weggegangen ist und die vermeintliche Freundschaft aufgrund kleinster gedanklicher Abweichungen nicht mehr ertragen konnte.
Abends oder morgens beim Einschalten kann ich dann jeweils sehen, bei welchem WA Kontakt das Profilbild verschwunden und durch eine graue Fläche ersetzt wurde, das bedeutet dann jeweils immer:
Ip, zip, zap und du bist ab – aber für den Rest deines Lebens, willkommen im digitalen Zeitalter der alles beherrschenden AI und des „new normal“, wo selbst Familienbande, Blutsverwandtschaften und Blutsbande ( ich bin mir nicht sicher, ob nicht letztere 3 Begriffe längst schon auf den Index stehen und gar nicht mehr genutzt werden dürfen, ohne gesperrt zu werden wegen H8 speech oder ähnlichem AI-Unsinn ) nichts, aber auch gar nichts mehr zählen und mit einem Klick gekappt werden, sollte man sich dem Regime und der CV-Doktrin nicht gnadenlos unterwerfen . . . oder es wagen, auch nur eigenständig zu denken . . .

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