Wilhelm Tell und die Schweiz – ein „alter Hut“? – Von wegen !! Überraschung!

Nun, das Schöne an diesem Swissartblog ist, daß ich nicht erst erklären muß, wer denn bitte dieser Wilhelm Tell und was denn bitte die Schweiz sei – das erleichtert mich ungemein und verkürzt den Blog.

Die Schweiz ist ein kleines, eigenständiges Ländchen, sauber, sehr sauber, sowohl das Ländchen als auch seine Einwohner.
Und schwupps – da haben wir schon den ersten Fehler, keine Bange, das Ländchen ist wirklich sehr sauber . . .

Aber der Knackpunkt ist der, daß wir von den Schweizern selbst das zu glauben wissen, was wir in diesem Wilhelm Tell verkörpert zu wissen glauben.

Und genau da liegt der Hase begraben oder im Pfeffer, wie man will, je nach Lust und Laune.

Es ist nämlich immer so, daß entgegen aller ihrer Intelligenz beraubten Nichtwisser jedes Volk seine ganz und gar eigene ART hat, seinen Charakter, seine Fähigkeiten, seine Gemütsverfassung, vom Äußeren einmal völlig abgesehen, das lassen wir ganz aussen vor, denn das sieht man eh, wenn man, wie David Icke immer so nett sagt, noch eine halbe funktionierende Gehirnzelle hat, was leider bei der Masse nun mal nicht immer und immer seltener gegeben ist, aber das ist wieder eine ganz andere, wichtige Geschichte.

So – dies im Hinterkopf ist uns vollkommen klar, daß auch jedes Volk und jeder Vertreter dieses Volks, solange er oder sie noch rein, ja, richtig gelesen, solange er oder sie noch rein und unvermischt und nicht völlig von den Medien, hauptsächlich von der größten, gefährlichen Gehirnwaschmaschine ( die meist weit über 60 Grad „wäscht“, also alles Organische zerstört, was bekanntlich schon um die 40 Grad passiert, ab dann sterben die Zellen ab ), „gewaschen“, also zerstört wurde, aus seiner eigenen Sicht, aus seinem eigenen Volkscharakter eine „gefärbte Brille“ hat.
Er oder sie sieht das eigene Volk hoffentlich vollkommen korrekt – man kennt sich ja, aber sobald man die Landes- oder Volksgrenzen überschreitet, sieht man das jeweils andere Volk eben gezwungenermaßen durch diese bereits getönte oder voreingestellte Brille und somit „mit den eigenen Augen“ und dementsprechend „vergrößert, verkleinert, rötlich, rosarot, grünlich“ – wie auch immer, nur nicht so, wie es wirklich ist.

Das führt meist dazu, daß man die eigenen Dinge, meist die nicht als Ideal realisierten, in dieses andere Volk, wenn es dazu vermeintliche Anhaltspunkte gibt, hineinsieht, hineininterpretiert – und so unvermeidlich Schiffbruch erleidet.
Es kann dann im seltensten Fall so sein, wenn ein ganzes Volk ein anderes in einem ganz bestimmten idealen Licht sieht oder gern sehen möchte, daß tatsächlich der eine oder auch der andere Lichtstrahl reflektierend auf dieses Volk gerichtet wird und es sich diesem in es selbst hineingesehenen Ideal ein ganz, ganz klein wenig annähert – tatsächlich oder nur oberflächlich, das hängt von den Personen ab.
Jedes Volk und jede Kultur hat ja auch eine gewisse Bandbreite.
Besteht ein Volk nur aus lauter Gaunern und sieht das sie besuchende Volk aus welchem Grunde auch immer in diesen Gaunern nur liebenswerte Menschen, so ist es natürlich völlig ausgeschlossen, daß die Gauner plötzlich wegen der schrägen Sichtweise zu „Heiligen“ oder auch einfach nur zu guten Menschen werden, das dürfte einleuchten.

Innerhalb eines Volkes und hier innerhalb einer Gemeinschaft oder Familie kann man einen Menschen, der ambivalent gute und schlechte Eigenschaften hat, durchaus, indem man nur das Gute herausstreicht und ihm nur Gutes unterstellt, sicher eine Gratwanderung zu diesem Guten erreichen, aber der gute Boden, die guten Anlagen müssen dazu vorhanden sein.
Wie die Chinesen so anschaulich sagen: „Aus einem Hundemaul wächst kein Elfenbein.“ Das sagt und veranschaulicht alles.
Es ist aber durchaus möglich, daß Menschen daherkommen und durch die Umstände und Erwartungen in einem Stück Knochen tatsächlich jenes Elfenbein zu sehen glauben und wenn das viele tun, dann schauen die Nachkommenden gar nicht mehr so genau hin und halten es auch für Elfenbein, schliesslich können sich all die Vorherigen sich nicht irren.

Irrtum, das können sie sehr wohl und die Geschichte der Menschheit ist voll davon, daß sie Menschen derart irren.

Ein ganz besonders krasser, lustiger, tragischer und tragikomischer Fall ist eben die Schweiz und im Besonderen alles rund um diesen Wilhelm Tell, ohne den die Schweiz letztlich NICHTS wäre, zumindest wäre sie nicht mehr die Schweiz und gar nicht mehr das, was die Deutschen und teilweise wegen der Deutschen auch viele andere östliche Länder.
Die Österreicher sehen das komplett anders, die kennen ihre „Pappenheimer“ seit Jahrhunderten . . .

Nun, dieser Wilhelm Tell ist noch mehr eine Kunstfigur als Jesus, der viele, viele Jahrhunderte später den Beinamen Christus, der nur der Unterscheidung der vielen, vielen Jesusreligionen diente und nichts mit ihm zu tun hatte, man hätte ihm auch eine Nummer geben können, sagen wir die Nummer 3, dann sprächen wir nicht mehr vom Christentum, sondern vom Dreiertum, Zweiertum usw.. Zufälle gibt es . . .
Ja, Tell wurde von Schiller eben NICHT ganz frei erfunden, er hatte einige Vorlagen, im krassen und totalen Gegensatz zu Jesus; zurückgehend auf eine REALE PERSON, die wirklich in der Zeit gelebt haben könnte, selbst die Zeitumstände stimmten – einigermaßen.
Nun, jeder, der selbst einmal geschrieben hat, weiß nur zu gut, daß automatisch beim Schreiben die Gedanken mit einem zuweilen „durchgehen“, man muß ihnen so schnell folgen wie es nur eben geht, denn sie sind viel schneller als der Schreiber, zuweilen kommt man auf Abwege, weil man sie, die Gedanken, aus dem Blickfeld verloren hat und nicht weiß, welchen Weg sie denn nun genommen haben in der Eile.
Und dann dreht man sich mitunter etwas im Kreise oder geht, eilt, rennt in eine falsche Richtung, meist wird man dann zum Glück von den Gedanken selbst gesucht und eingefangen, d.h. sie kehren zu uns zurück wie ein ausgerissenes Pferd, das wieder brav nach Hause in seinen Stall oder seine Koppel kommt, schließlich kann es alleine so wenig anfangen wie daher rasende Gedanken ohne Reiter, also ohne Schreiber, Dichter, Autor.

So ging es selbstverständlich auch Friedrich Schiller, als er seinen Wilhelm Tell schrieb.
Man sagt eben auch deshalb „seinen“, weil es der Tell ist, der durch Schillers Gedanken gesiebt und aus Schillers Gedanken geboren wurde.
Da sind wir beim Kern: Der Wilhelm Tell, den er, Schiller, niedergeschrieben hat, ist selbstverständlich, wie wir oben gesehen haben, der DEUTSCHE TELL, er kann per se niemals der SCHWEIZER TELL sein, das ist schlicht vollkommen unmöglich.
Von diesem Irrtum, daß es der Schweizer sei, sind aber die ganzen Generationen seit der Entstehung des Werkes ausgegangen.

Was ist also passiert? die deutsche Identität ist in eine Schweizer Figur eingepflanzt worden, eingepflanzt und aufgepfropft als etwas vielleicht nicht völlig, vielleicht nicht gänzlich anderes, fremdes, aber als etwas, was die Schweizer eben NICHT haben, zumindest nicht in der Art.
Es ist wie mit dem Kuckucksei im fremden Nest.
Wenn der Kuckuck sein Ei nicht „zufällig“ in ein anderes Kuckucksnest gelegt hat, wird niemals eine Verwandlung zum Finken, zum Falken oder zur Taube erfolgen. Einmal Kuckuck, immer Kuckuck. So einfach ist das.

Schiller hat einen DEUTSCHEN TELL, einen aufrechten, freiheitsliebenden, seine Heimat liebenden und verteidigenden Tell ins Nest der Schweizer Seelen gesetzt und es waren eben lauter freiheitsliebende, starke, aufrechte, tapfere, vor allem ehrliche DEUTSCHE, die da über die Jahrhunderte aus den Eiern schlüpften, auch wenn das Nest rot war und ein weißes Kreuz in der Mitte hatte.

Das Tragische war nun, daß diejenigen, die Schiller als Vorbild, als Blaupause 1:1 für seinen Tell genommen hat, auch wenn er noch so sehr idealisiert und überzogen haben mag, daß diese Vorbilder, der Schoß aus dem all das gekrochen kamen, allesamt DEUTSCH, DEUTSCH und nochmals DEUTSCH waren.

Jetzt haben diese Deutschen, von denen Wilhelm Tell handelt, dieses Stück gelesen und es tragischerweise nicht einmal auf sich bezogen, sondern auf ausgerechnet, welch grimmige Ironie und Idiotie, die Schweizer bezogen.
Folglich haben sie auch die Schweizer bewundert für alle die Tugenden, die Schiller vertrat, nicht ahnend, daß dies ja ihre eigenen, niemals aber die Tugenden und Eigenschaften der Schweizer waren!!

Was ist mit den Schweizern passiert? Nun, wie ich bereits sagte, die Schweizer wären förmlich und im tiefsten Grund nichts, gar nichts ohne den quasi implantierten Tell, der wiederum mit ihnen und ihrem Volkscharakter sehr sehr wenig zu tun hat.
Gut, ich lebe 20 Jahre unter den Schweizern, sie mögen freiheitsliebend sein, aber nur dann, wenn es um ihre ganz enge, eigene Freiheit geht.
Sie mögen ehrlich sein, aber nur wenn es um ihren ganz eigenen, privaten, persönlichen Vorteil geht.
Sie mögen gerecht sein, aber es ist eine ganz eigene, auf den persönlichen Vorteil bedachte Gerechtigkeit.
Kurzum: es ist weder eine echte Freiheitsliebe, noch ist es eine Ehrlichkeit im deutschen Sinne und eine wirkliche deutsche Gerechtigkeit im Sinne von gerecht einem jeden Menschen gegenüber, das ist dem echten Schweizer, das ist der Schweizer Volksseele so fremd wie nur irgendetwas.

Tja, das ist hart, aber wie der Schweizer sagt: „Da ischet so.“ ( Das ist eben so.)
Ja, soll ich es lustig oder tragikomisch finden, daß ausgerechnet die treue, ehrliche, gute, freiheitsliebende Seele Schiller die Eigenschaften der Deutschen in diese Schweizer Figur, in das vermeintlich Typischste der Schweiz überhaupt, das alle Welt kennt und mit der Schweiz verbindet und tragischerweise als das Wesen der Schweizer ansieht ( wo es das Wesen der idealen Deutschen immer schon gewesen ist. . . !!) ?

Viel tragischer ist, daß die Deutschen, quasi in den Spiegel des „Wilhelm Tell“ blickend, nun nicht sich selbst sieht, sondern ausgerechnet ein Volk, das nur recht wenig mit dem herrlichen Charakter Tells zu tun hat, und ausgerechnet – oh Himmel, oh Himmel – dieses Volk für den nicht vorhandenen Charakter auch noch kriecherisch, demütig verehrt und sich von diesen – sorry -Deppen ( ich weiß, wovon ich rede !!) selbst demütigen, verachten und betrügen läßt.
Das nun nenne ich wirklich tragisch.

Wir fassen dies kurz in seiner Tragik zusammen:
Da kommt ein freiheitsliebender, urdeutscher, mit allen deutschen Urtugenden versehener Dichter daher, verfaßt für sein Volk ein Schauspiel, das ihm all diese deutschen Tugenden nahe und für immer ins Gedächtnis bringen soll.
Aus Gründen der Zensur läßt er das Stück in der Schweiz spielen – eine zu allen Zeiten sehr beliebte Art, Schauplatz, Zeit und Personen zu verändern, so daß trotzdem das Publikum weiß, was gemeint ist.
Nun stülpt sich dieses „zufällig“ ausgesuchte Völkchen, die Schweizer, sich die gar nicht für die Schweiz vorgesehene Geschichte quasi als Sonntagsanzug und Maske über, die ganze Welt hält den literarischen Schein für die Realität.
Tja, was will man machen.
Die Schußfolgerung wäre aber nun, daß dieses Völkchen nicht nur Schiller, sondern dem tugendhaften, freiheitsliebenden Deutschen Volk nicht nur für Jahrhunderte, nicht nur für Jahrtausende, sondern für immer und alle Ewigkeiten dankbar ist und es verehrt, hat dieses Völkchen doch durch Schiller und die Deutschen erst seine, wenn auch vorgeschobene, scheinbare Identität erhalten, mit der es sich vor der ganzen Welt schmückt.
SOLLTE MAN MEINEN. . .
Leider ist dies nicht der Fall. Das Umgekehrte ist vielmehr eingetreten: die Deutschen beten diese „Schiller-Maske“, die fremde Identität an und verehren die Schweizer – ich will nicht sagen „abgöttisch“, aber etwas in dieser Richtung.
Und jetzt kommt der Schweizer Volkscharakter so richtig zum Tragen: denn im Gegenzug verehren die Schweizer in keiner Weise diese wunderbaren Deutschen, im Gegenteil: sie nutzen sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus, gerade weil die Deutschen sie so „blind“ verehren und wegen Tugenden mögen, die Schiller natürlich bei seinem eigenen Volk, den Deutschen abgeschaut und literarisch verarbeitet hat.
Tja, so tragisch spielt zuweilen die Geschichte, die Historie.
Undank ist der Welten Lohn oder um mit Goethe zu reden:
“ Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschenundankbar gewesen wären.“
Damit wären wir wieder beim Volkscharakter der Schweizer.

Ein kleines, aber für die gesamte Schweiz und für alle Zeiten seit Schillers Tell typisches Beispiel habe ich aus eigener Erfahrung zu berichten, von daher weiß ich wirklich und wahrhaftig, wovon ich rede – und ich kenne unzählige solcher Beispiele, die haargenau so verlaufen sind, haargenau.

Bekanntlich habe ich Kunst und Literatur, also Germanistik studiert. Als ich dann in die Schweiz immigriert bin, lag nichts näher als etwas in diesem Bereich zu suchen und beruflich auszuführen, denn in der Schweiz ist man auf Geld, auf viel Geld angewiesen, es ist ein reines „Geldland“, Geld ist die Schweizer Volksseele, auch wenn die Schweizer das nicht gerne hören, gelinde formuliert.
Gemeint sind hier nicht die am untersten Existenzrand lebenden, dorthin geworfenen, geschubsten Schweizer, die nicht.

Nun wohnte ich direkt vis a vis dem Kunstmuseum der Stadt. Was lag näher als sich dort zu erkundigen. Um es kurz zu machen: ich bekam dort vom Direktor schließlich ein Angebot, er war heilfroh, zusätzlich zu meiner Qualifikation in Sachen Kunst einen echten Germanisten zu bekommen, denn die Schweizer tun sich durch die Bank alle sehr schwer mit der deutschen Sprache und fühlen sich einem Deutschen gegenüber IMMER minderwertig. Zur Schweizer Volksseele gehört es allerdings auch – von wegen ehrlich – dies niemals einzugestehen, man greift immer nur den „Gegner“ an, der sich als solcher gar nicht sieht in seiner liebevollen Naivität, den der Schweizer hinter dem Rücken des Deutschen aber offen und unterschwellig IMMER sieht, konstruiert.
Nun gut, ich bekam die Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, als quasi, wie es immer hieß „rechte Hand des Chefs, des Direktors“.
Einziger „Wermutstropfen“ war, logisch, daß ich noch nicht die amtlich festgesetzten normalen 10.000 Franken pro Monat bekam, sondern die Stelle zum Kennenlernen erst einmal als Praktikumsstelle mit ganz wenigen Hundert Franken Trinkgeld ausgeschrieben und vereinbart war, immer mit dem Zusatz, wenn ich mich gut einarbeite, ich dann das normale Gehalt einschließlich der in der Schweiz sehr sehr hohen Pensionszahlungen zusätzlich zu den 10.000 Franken noch bekomme. Nun gut.
Ein Trinkgeld war es insofern, also in der Schweiz der absolute Mindestlohn bei mehr als 4000 Franken liegt bei einem minimalen Stundenlohn von etwa 26 – 30 Franken.
Während des Praktikums, dieser überschaubaren Übergangs- und Probezeit lag mein Stundenlohn – ich müßte nachsehen – bei 5 bis 8 Franken, es war also wirklich ein Hungerlohn und ein Trinkgeld, da die durchschnittlichen Mietkosten etwa dreimal so hoch lagen wie mein Gehalt, auch wenn ich original und haargenau die Arbeit machte, die in dieser mit 10.000 Franken dotierten Stelle verlangt war.
Um es kurz zu machen, ich machte meine Sache nicht nur gut, sondern perfekt, sehr gut.
Und jetzt kommt die Schweizer Eigenart, die Schweizer Volksseele ins Spiel, die Schweizer Ehrlichkeit, Verläßlichkeit, Gerechtigkeit.
Mein Praktikumsvertrag wurde einmal verlängert, zweimal verlängert, dreimal verlängert, immer mit dem Trinkgeld, immer um weitere 2 Monate, immer mit dem festen, hochheiligen Versprechen: bei der nächsten Sitzung der Ortsbürgergemeinde klappt es ganz ganz sicher, dann bekomme ich diese Stelle offiziell als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Mein Ein- und Auskommen war also gesichert, das durfte ich meinem Vater auf seinem Sterbebett weitergegeben aus dem Mund und dem festen Versprechen des Museumsdirektors – und so war es auch.

Was dann folgte, war eben das, was Schiller in seinen kühnsten, wildesten Träumen nicht ahnen konnte: nun trat die echte Schweizer Volksseele, der Schweizer Grundcharakter der absoluten Hinterhältigkeit, Unehrlichkeit ( ganz gelinde formuliert !! ) und Ungerechtigkeit, ja völliger RECHTLOSIGKEIT zutage.
Nachdem beim Weihnachtsessen mir nochmals versichert wurde, daß ich auf alle Fälle diese mir ja längst, längst zustehende Stelle ganz sicher bekommen werde, bekam ich dann kurz vor Weihnachten statt des über fast ein Jahr fest und immer, immer wieder fest versprochenen Arbeitsvertrages per e Mail (!!!!) die Kündigung.
Es sei in der reichen Schweiz, in der noch reicheren Stadt, der Kantonshauptstadt kein Geld, zumindest nicht genug Geld vorhanden ( mindestens eine halbe Million wurde für jede der vielen jährlichen Ausstellungen ausgegeben – es war mehr, viel viel mehr Geld als genug vorhanden, der Geldmangel war eine der vielen für die Schweizer so extrem typischen Lügen ) so hieß es in der „Begründung“ kurz vor dem Weihnachtsfest in der kurz vor Mitternacht von jenem Direktor, dessen rechte Hand ich ein Jahr lang spielen durfte.
Er hatte in der restlichen Zeit nicht einmal mehr den Schneit, mir zu begegnen, geschweige denn, wie man so schön sagt, in die Augen zu blicken.

Selbstverständlich hatte ich damals ob dieser masslosen Ungerechtigkeit, die zu allen Himmels schrie, wie man so treffend sagt: Gott und die Welt in Bewegung gesetzt, allen vorgeschalteten und übergeordneten Stellen und Institutionen bis hinauf zum Stadtpräsidenten geschrieben, weil ich als ehrlicher Deutscher einfach nicht glauben konnte (selbst wenn ich es gewollte hätte), daß so eine bodenlose, alles Recht, alle Gerechtigkeit, alle „Zivilisiertheit“ beiseite schiebende, ignorierende Gemeinheit geben könne.
Mit dem Ergebnis, daß alle guten Bemühungen, das Recht zumindest wieder herzustellen und den Direktor zur Verantwortung zu ziehen ( wenigstens das ) , folgenlos blieben: alle hielten zusammen, eine Seilschaft aus Schweigen, Verschweigen, Ignorieren in der Hoffnung, dieser Deutsche wird schon irgendwann aufgeben und sehen, daß er in der Schweiz keinerlei Recht und erst recht keinerlei Gerechtigkeit zu erwarten hat – Wilhelm Tell läßt grüßen und Schiller würde im Grab rotieren. . .
Mit Verlaub gesagt, so etwas wäre in Deutschland, so zerfahren das Land inzwischen durch seine Besatzer ist, niemals möglich, dort herrscht trotz aller inneren Zerstörung immer noch ein anderer, ein schillerscher Geist, dort gibt es sie noch, die Reste an Gerechtigkeit und Anstand.

Das ist es, was ich mit Verruchtheit, Feigheit, Hinterhältigkeit usw. usw. usw. meine – und da gibt es nichts, aber auch keinen Buchstaben schönzureden.
Das ist einfach so – in der Schweiz und da müssen sich die Schweizer nicht etwa nur an ihre Nase fassen . . .

Das ist Wilhelm Tell, das ist die Schweiz, das sind die echten Schweizer, nicht die, die Schiller sich als Deutscher mit seiner Deutschen Seele ausgedacht hat. Nicht die Seele, die er den Schweizern ins Kuckucksnest gelegt hat und die sie sich jahrhundertelang als MASKE vor’s Gesicht halten konnten, was sie in ihrer letztlich hinterhältig, verschlagen, gemein und unehrlich, listig zu nennenden Volksseele gerne getan haben, um ganze Völker in diese Falle in diesen falschen Honigtopf tapsen zu lassen.
Danke, Friedrich Schiller, du hast den Schweizern damit zu ihrem echten FAKE-IMAGE verholfen, zu ihrer falschen Maske, die nun alle Welt für die echte, die Schweizer Maske hält, dabei ist sie gestaltet worden aus den echten, nicht gefakten, in der Deutschen Volksseele beheimateten wunderbaren Tugenden der Ehrlichkeit, der Verläßlichkeit, der Treue, der Tapferkeit, der Freiheitsliebe, der Vaterlandsliebe, der Treue und Liebe zu den echten, nicht den falschen christlichen Göttern, der Kreativität, dem Aufopferungswillen für alles Gute, Edle usw. usf.

Im tiefsten Grunde ihres Herzens und ihrer Volksseele sind – und ich darf das als Deutscher, der 20 Jahre unter ihnen gelebt hat, nun mit all meinem Wissen, all meinen guten und weniger guten Erfahrungen sagen – im tiefsten Grunde sind sie ein recht feiges, sehr unehrliches, hintertriebenes und gar nicht tapferes, wirklich freiheitsliebendes, vielmehr extrem egoistisches Völkchen, denn zu beidem gehört nun mal unbedingt die Ehrlichkeit, die Gerechtigkeit und vieles, vieles mehr, was die Schweizer leider wohl nie hatten und jetzt in dieser recht harten Zeit auch nicht mehr hinzugewinnen werden, wenn es sich nicht um ganz edle, starke, große Charaktere handelt – Ausnahmen bestätigen alle Regeln.
Damit ich niemanden vor den Kopf stoße: in jedem Volk gibt es Ausnahmen und ich habe auch wunderbare Ausnahmen, also wunderbare Menschen kennenlernen dürfen, aber meist hatte sie deutsches Blut in ihren Adern und es besteht für sehr reife Seelen ja auch die Möglichkeit, über diese negative Volksseele hinauszuwachsen – das gilt für alle Völker und für alle Menschen.
Genauso gibt es ja auch ganz zahme Löwen und Tiger, die den Menschen nichts anhaben und sie nicht zerfleischen. . .
Also nichts für ungut, ihr Schweizer, die ihr „anders“, besser seid. Vielleicht hat euch das wunderbare Vorbild des Schillerschen WILHELM TELL ja auch in höhere menschliche Gefilde zu einem besseren, edleren Menschentum gebracht, ich wünsche das jedem Menschen.
Genau dieser Geist Schillers, dieses Edle, Göttliche, genau das hat Churchill, wie er nicht leid wurde zu betonen, besonderes in SEINEM Zweiten Weltkrieg den Deutschen für immer austreiben wollen, das war sein erklärtes eigentliches Ziel, den Geist Schillers, den Geist der Freiheit im Deutschen Volk zu vernichten.

Den wenigen noch übrig gebliebenen echten, reinen, unvermischten, nicht gehirngewaschenen, nicht ferngesteuerten, von den Medien erblindeten Deutschen darf ich offenen Herzens mit Schiller zurufen:
“ IHR ECHTEN, GUTEN, EHRLICHEN FREIHEITS- und GERECHTIGKEITSLIEBENDEN DEUTSCHEN, IHR SEID WILHELM TELL !! UNSERE GÖTTER SIND MIT EUCH !! „

Das ganz ganz Tragische ist nun, daß dem Volk, dem all die fälschlich durch die Figur des Tell den Schweizern zugesprochenen Tugenden gehörten, daß diesem Volk durch jahrhundertelange Vernichtungskriege und Kämpfe, durch die Dauerpropaganda und geistige Umerziehung mittels der Mediengewalt seiner äußersten Feinde, daß diesem ursprünglich mit all diesen Tugenden in der ganzen Welt weltberühmten und geehrten Volk, also uns Deutschen, nach und nach all diese Tugenden abgesprochen, ausgetrieben und hinterhältig mit modernsten Methoden der psychologischen Kriegsführung und des Mindcontrol zerstört wurden. . .

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