Schirmpflicht, mit aufgespahntem Schirm & Maske – was sonst !

Ich
habe
mir
mal
die Mühe
gemacht,
mich in die Psyche
jenes ehemaligen Freizeitbankers
und jetzigen Bundeskanzlers Freiherr von Spahn zu versetzen.
Nein, nicht um vorauseilenden Gehorsam im Sinne aller Deutschen, also aller indigenen Deutschen zu leisten, sondern weil ich mich fragte, was so ein Ex-Freizeitbanker und jetziger Hobbyheilpraktiker, also jemand, der sich um das Heil der Deutschen und all der anderen Völkerscharen in diesem Land kümmert, was der also nach dem Herunterfahren nun der gesamten Industrie und Wirtschaft ( nicht wie seine Vorgängerin lediglich die Ausschaltung der Atomindustrie, der Bergwerksindustrie, der Autoindustrie usw. )und der „Einführung“ von billigen Masken als nächsten Schildbürgerstreich sich ausdenken könnte und was gleichzeitig zu Ostern und natürlich danach das Stadt- und Landbild verschönern könnte und vielleicht auch zur Stimmungsaufhellung beitragen könnte.
Und da kam mir eben die Idee, nach der Maskenpflicht zusätzlich auch noch die sogen. Schirmpflicht einzuführen, obwohl gerade bei Herrn Freiherrn von Spahn dieses Wort unangenehme Assoziationen hervorrufen könnte, aber mir fällt leider kein Ersatzwort ein und verboten ist z.Zt. weder die „Einführung“ noch das Verb oder die Tätigkeit „einführen“.

Wo waren wir stehen geblieben? Richtig bei der Schirmpflicht während der kurzen Zeit des Freigangs, Hofgangs wie immer man das nennen mag.
Ja, ich könnte mir angesichts des Verhaltens der Weltbevölkerung sehr gut vorstellen, daß nun niemand mehr ohne Maske und ohne Schirm das Haus verlassen wird. Da die Menschen, also die Pärchen, die nicht zusammen im Haushalt leben, sich ja eh nicht mehr die Hand geben dürfen – es sei denn die ausgestreckte Armlängen betragen mind. 2 Meter – hat der Schirmträger neben dem unbedingten Gefühl der Sicherheit oder dem Gefühl der unbedingten Sicherheit zusätzlich noch das Gefühl, er sei nicht alleine und hätte irgendjemanden oder irgendetwas an der Hand, was eben besonders die Stimmung der Menschen heben würde, die eben allein unterwegs sind.
Daß dann eine Hand quasi besetzt ist und keine Einkaufstüten mehr tragen kann, könnte man damit ausgleichen, daß man einen „Rolli“ mitnimmt, was ja Gott sei dank immer noch erlaubt ist, sofern man damit nur Lebensmittel transportiert.

Angesichts der grundsätzlichen Akzeptanz des kompletten Herunterfahrens der Wirtschaft, der Schliessung aller Geschäfte außer Lebensmittelgeschäfte, der Post , der Tabak- und Schnapsläden, die neben den Apotheken eben lebensnotwendig sind, dürfte das Herumlaufen mit aufgespanntem Schirm und natürlich Maske sich sehr schnell „einbürgern“, zumal die meisten ja eh diese Automatikschirme besitzen, die sich wie von Geisterhand öffnen und schliessen – auf Knopfdruck!
Zudem müßte die Polizei bei dem Antreffen eines Bürgers ohne geöffneten Schirm ja nicht gleich mit Haft drohen, genau wie bei den Masken könnte ich mir gestaffelte kleinere Bussgelder vorstellen, die die betroffenen Bürger sicher schnell und gerne zu zahlen bereit sind, um sich dann schnell notfalls in der nächsten Apotheke ein einfaches Schirmmodell zu besorgen.
Praktisch wäre die Idee insofern noch zusätzlich als, wenn es denn mal überraschend regnen sollte, zum einen der Mundschutz nicht gleich durchnäßt und unbrauchbar wird als auch der Bürger – dank Freiherr und Kanzler von Spahn – vor dem Regen geschützt ist und nicht einmal die ersten Tropfen eine Chance haben, die Frisur oder sonst etwas zu ruinieren.

Da es in diesen Zeiten ja eh schon äußert unangenehm ist, wenn man auf seinem kurzen Weg ausser Haus auf Bekannte oder Freunde stößt und dann diesen 2 Meter Abstand einhalten muß – was die Menschen inzwischen sehr gerne tun, man könnte meinen, sie hätten ein Leben lang darauf gewartet – geben Maske und Schirm noch zusätzliche Sicherheit.
Wie leicht ist es ohne Schirm schon geschehen, dass der eine oder andere den einen oder anderen trotz Maske am Gang, an der Kleidung oder sonstwie erkannt hat und man zu einem „Grüezi – wie geht’s so“ fast schon gezwungen war, so kann man mit Schirm diesen umgehend geschickt so weit herunterwinkeln, daß das Gegenüber einen garantiert nicht erkennt, es sei denn am Schirm, aber sorry, dann ist man selber Schuld.

Auch hat das Ganze einen nicht zu unterschätzenden ästhetischen Wert: wer zuhause einen schönen, bunten oder sagen wir farbigen Schirm liegen hat, könnte damit auch das Stadt- und Landschaftsbild etwas auffrischen, was gerade jetzt im Frühling und zu Ostern „herzig“ wäre und zusätzlich zu allem anderen noch weiter die Stimmung heben würde. 😉 😉

Also, wir sind bereit und warten nur noch auf das Signal, das uns Klaus Kleber oder Bundeskanzler Spahn geben wird – nach Ausgangs“sperre“, Arbeitssperre, Home-Office und Wegsperren der Alten und nach Maskenpflicht nun die Schirmpflicht.

Und seien wir ehrlich und realistisch: bei dem Tempo, in dem sich die halbe Menschheit ohne nachgewiesene Gefahrenlage mit Tests von der Qualität des guten alten Kaffeesatzlesens all ihre Menschenrechte hat rauben und nehmen lassen – ganz ohne Widerspruch – da können wir ganz sicher sein:
Wenn irgendwo in irgendeiner Stadt irgendjemand, besser natürlich zwei oder drei mit aufgespanntem Schirm durch die Stadt laufen und erstaunten Blicken mit dem Hinweis begegnen, das sei doch jetzt PFLICHT von wegen Corona, ob sie das nicht in der Zeitung gelesen oder im Fernsehen gesehen hätten und daß eine Busse fällig sei für Schirmsünder, was glaubt ihr wie schnell diese derart Angesprochenen und deren Zuhörer nach Hause eilen werden, um sich auch so einen Schirm zu holen und erleichtert mit aufgespanntem, man könnte auch sagen aufgespahntem Schirm zurück in die Stadt eilen werden, um schnell, schnell ein paar Einkäufe zu erledigen, glücklich, daß zumindest ein paar Lebensmittelgeschäfte noch geöffnet bleiben dürfen.
Das ist die anerzogene Abnickmentalität: nicht auffallen, nicht anecken, die Obrigkeit meint es ja gut mit uns, denn die Obrigkeit kann sich ja schon deshalb nicht irren, weil wir sie ja selbst gewählt haben . . .

Noch etwas, damit keine Mißverständnisse entstehen: im Supermarkt darf und sollte der Schirm selbstverständlich geschlossen werden. . .

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