Alarmstufe 1 & höchste Vorsicht ist angesagt, wenn Deutschlands Bosse drohen zu denken . . .

Keine Bange, das schaffen die eh nicht, aber es ist immerhin ein sehr deutliches Alarmzeichen, wenn die wie im Falle von BASF – „Chef“ Martin Brudermüller breit in die Kamera lächelnd auch nur andeuten oder wie hier vorgeben, nicht nur zu denken, nicht nur groß zu denken, sondern ganz groß denken zu wollen.
Keine Sorge, wir dürfen uns das so vorstellen als gäbe ein Igel bekannt, bald springen, groß springen, ja ganz groß springen zu wollen – werden das dann 2, 3 oder gar 5 Millimeter sein?
So ähnlich stelle ich mir ganz privat und ganz persönlich auch das Denken des Herrn Brudermüller vor; denn – Nachtigall, ik hör dir trapsen – es geht wie in letzter Zeit immer um nichts anderes als den Klimaschutz, per Statut und per Dekret oder wie man das verstehen und nennen will viel, viel wichtiger und sicher auch viel viel größer als das Asylantenproblem, das ja laut Bundesregierung eigentlich gar kein Problem, eher eine Herausforderung ist, so wie man, wenn man ein vollbesetztes Hochhaus „aus Versehen“ hat einstürzen lassen, das nicht als Problem, allenfalls als Steilvorlage oder eben als eine sportliche Herausforderung sehen wird – falls man zum erlauchten Kreis der Bu-Reg gehört oder gar im sogen. „Kabi-nett“ sitzt und dort entweder schweigt oder hin und wieder „Buh“ ruft.

Ja, der Klimaschutz – wenn es das Wort nicht schon gäbe – wer hat’s eigentlich erfunden? – man müßte es wirklich schnell erfinden.
Wahrscheinlich gibt es schon ein paar solcher Traumwörter in der Pipeline, die die sogen. Politiker bei Bedarf aus dem Ärmel oder T-Shirt ziehen können wie eine Art Schutzschild, was wiederum gut zum Klimaschutz paßt.
Was hat uns nun dieser Herr Brudermüller mitzuteilen?
Ah, er möchte uns Bürgern, also dem verachteten deutschen Volk freundlich lächelnd mitteilen, „daß der Klimaschutz mitunter höhere Preise nach sich ziehen könnte.“
Grandios !! Wie haben wir uns das bildlich vorzustellen? Etwas so Omimöses und Vages wie ein Schutz, ein Klimaschutz zieht da also nach vorne hin lächelnd und strahlend etwas hinter sich her, was man zunächst einmal nicht sieht oder nicht sehen soll, nämlich höhere Preise – interessant.
Da sitzen also irgendwelche Wortdesigner oder Kommunikationsdesigner wie sie sich heute nennen, denken sich etwas ganz und gar Verrücktes aus, vielleicht in einer Art verrücktem Brainstorming, vielleicht mit Hilfe irgendwelcher bewußtseinserweiternder Drogen oder schlicht Kokain plus Alkohol und heraus kommt ein Irrsinnswort, das so oft geschrieben, gesprochen, gedacht, also im Unterbewußtsein gespeichert und wiederholt wird, bis niemand mehr merkt, daß das ganze Wort ein Irrsinn ist.
Klar, es gibt ihn, den wunderbaren Sonnenschutz, leider noch keinen Mondschutz oder Sternenschutz, beides wären noch Top-Favoriten für jene oben erwähnte Pipeline.
Ein Sonnenschutz soll – was er nicht tut – immerhin nur vor der Sonne schützen.
Der Klimaschutz soll uns aber nicht analog vor dem Klima schützen, ganz im Gegenteil, also andersherum will man uns einreden, wir, ausgerechnet wir Menschen könnten, wenn wir uns nur weit genug einschränken, keine Kinder mehr bekommen, alles Vieh schlachten, kaum noch etwas essen, uns eh kaum noch bewegen usw. , wohl aber für die Luft, die wir ein- und ausatmen, jede Menge Geld noch zusätzlich zu den 70 % direkter plus indirekter Steuern zahlen, wir könnten, wenn wir uns also ganz ruhig verhalten, am besten ruhig liegend mit wenig klimaschädlichen Atemzügen genau jenes Klima retten.
Vergleichbar ist dieser Schwachsinn rein wissenschaftlich mit der Vorstellung, wir könnten mit einem sehr sehr hohen Sonnenschutz, den wir täglich mehrmals auf unsere Haut zu streichen haben – wieso denke ich da an BASF ? . . . – ja, genau: damit könnten wir die Sonne schützen. . .
Klar, so etwas kostetGeld, viel Geld, da hat Herr Brudermüller schon recht, da hat er doch tatsächlich richtig, wenn auch nicht groß oder gar ganz groß gedacht.

Das Schöne am Klima ist ja , daß man es nicht sehen, nicht riechen, nicht anfassen kann, ganz ähnlich wie Bitcoins oder Radioaktivität – aber es ist da.
Wenn es das Klima nicht gäbe, könnten ja schließlich auch keinerlei Klimaanlagen verkauft werden, das leuchtet doch jedem ein.
Und ein Schutz ist immer gut so wie der Sonnenschutz und der Strahlenschutz bei der Radioaktivität, nur eben daß niemand auf die irre Idee käme, die Radioaktivität als solche zu schützen oder durch ganz großes Denken schützen zu wollen, nicht einmal ein Herr Brudermüller von der BASF. . .
Das Schöne am Klima ist eben auch, daß man wie vor Gott, auch davor warnen kann. Beim Klima heißt das dann „Klimakatastrophe“, das Ebenbild bei Gott ist keine Gottkatastrophe, das nennt die Kirche dann ganz schlicht „Hölle“.
Tja, wer bitte will schon solch eine drohende Klimakatastrophe, wenn es doch den Klimaschutz gibt, immerhin hatte man in den seligen Zeiten des Mittelalters und der Inquisition noch die wunderbare Möglichkeit, all sein Erspartes der Kirche zu schenken und dafür ein paar jammervolle Jahre in dieser sogen. „Hölle“ gestrichen, erspart zu bekommen.
Das mit dem Klimaschutz versucht und unser Bruder Müller bzw. Brudermüller nun ganz ähnlich zu verkaufen, indem er uns darauf hinweist, daß dieser sogen. Klimaschutz etwas hinter sich herzieht, was er „höhere Preise“ nennt.
Das hatte damals in jenen seligen Zeiten der Papst ja auch behauptet: weniger Hölle bedeutete auch damals schon „höhere Preise“. Wie die Zeiten sich doch ähneln. . .
Wer behauptete damals schon so weise, es „gäbe nichts Neues unter der Sonne“ . . . ? Dem können wir Heutigen wahrlich nur zustimmen.
Doch schauen wir uns an, was bei unserem Bruder Müller noch so herauskommt, wenn er nicht nur schlicht denkt, sondern ganz groß denkt, wenn der Berg im Kreissaal also keine Maus ausspuckt, sondern etwas wahrhaft Großes – nein, kein Ungetüm bitte.
Er will also ans Geld der Bürger, diese Zielrichtung ist schon mal sonnenklar, wenn er so vage daherkommt:
“ Man müsse den Bürgern schon sagen, dass sich dann manche Preise verändern und das ein oder andere Verhalten geändert werden muss“, sagt er und fordert zielstrebig und direkt gleich noch „einen viel breiteren und offeneren Dialog.“
Eindeutig ist hier nur eins: an sein Geld möchten weder er noch die Politik, er bleibt beim Klimaschutz aussen vor, wie schön für ihn.
Er bereitet der Politik lediglich den Weg: „wir machen den Weg frei“ war mal ein Slogan einer Bank. . . .
Im Philosophieseminar lernen die Studenten, daß die enge Nachbarschaft, also Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik, zwischen Industrie und Politik definiert wird als Faschismus, das kann man überall nachlesen.
Peinlich aber wahr, da hilft auch kein Klimaschutz.
Besonders gut funktioniert diese Zusammenarbeit, wenn die Wirtschaft, hier in Form des BASF Bruders Müller, dieser Politik quasi in aller Deutlichkeit einen oder sogar mehrere Blankoschecks ausstellt wie hier mit den Worten: „manche Preise“ und „das ein oder andere Verhalten“, vager und schwammiger geht es nun selbst dann nicht, wenn es Herrn Brudermüller tatsächlich gelänge, wirklich einfach nur zu DENKEN, mehr nicht.
Und was er dann unter einem „viel breiteren und offeneren Dialog“ versteht, das weiß er garantiert selber nicht – no way !!
Im Fußball nennt man so etwas „Steilvorlagen“, hier in der Mehrzahl, die Politik mag sich bedienen, der Bürger mag gehorchen: das versteht die Industrie dann unter „Dialog“, die Soziologie undPhilosophie und ich nenne das schlicht wie oben gesagt Faschismus., mag er noch so adrett und fein gekleidet daherkommen, umso schlimmer. Je mehr Kreide der Böse Wolf frißt, je intensiver er seine schwarze Pfote er weissen läßt umso gefährlicher für alle Geissenkinder. . . .
Wir Wissenden wissen mittlerweile aus langer, langer praktischer Erfahrung, daß wir nun einmal lange schon im Orwellschen Doppelsprech oder Neusprech angekommen sind, wo jedes Wort das Gegenteil meint und man diese nicht gemeinten Worte einfach deshalb so gern gebraucht, weil sie schöner klingen, auch wenn damit das Gegenteil gemeint ist: es macht sich besser, wenn die Politik oder Industrie, was ja im Faschismus bekanntlich eins ist, von Frieden sprechen, wenn sie Krieg meinen, vom Klimaschutz sprechen, wenn es um Entlassungen, Lohnkürzung und und und geht.
Kein Mensch würde Bitcoins statt echtes Gold kaufen, wenn diese Bitcoins nicht fälschlicherweise immer als goldene Münzen abgebildet würden statt als stromfressendes, virtuelles NICHTS. So sind die Menschen nun mal . . .
Da hat sich seit den wirklich goldenen Zeiten eines Hans Christian Andersons und seinem nackten Kaiser mit den virtuellen neuen Kleidern nichts geändert . . .
Fassen wir also Bruder Müllers „ganz großes Denken“ zusammen: er macht mit Hilfe des virtuellen idiotischen Begriffs „Klimaschutz“ der Politik den Weg frei für neue Steuerbelastungen, neue Daumenschrauben für den oder besser die Bürger, womit immer die nicht mehr vorhandene oder kaum noch vorhandene Mittelschicht gemeint ist und sichert sich als Geschenk für die arbeitende, bei BASF arbeitende Bevölkerung schon mal einen Blankoscheck für neue Massenentlassungen und Lohnkürzungen – alles für den Klimaschutz. Im Faschismus wäscht eben eine Hand die andere . . . praktisch !!
So einfach geht das „ganz große Denken“ – wer hätte das gedacht !!

(leider läßt sich der heutige n-tv Artikel dazu, die Grundlage dieses Blogs, nicht verlinken.)




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