Flüchten oder Standhalten? Flüchten können wir eh nicht, aber nicht einmal zum Reden hat das System uns fähige Gesprächspartner gelassen. FB oder Tagebuch, das ist hier die Frage. . .

Ich weiss nicht, wie es euch „da draussen“ geht, aber seien wir realistisch: was bleibt uns denn noch !!??“Man“ hat von langer, sehr langer Hand geplant, uns den Boden langsam unter den Füssen weggezogen.Ich erinnere mich im Nachhinein – und im Nachhinein ist immer besser, weil man da den großen Überblick hat, wenn man nicht verblödet ist oder blöd zur Welt gekommen ist wie leider die meisten, auch wenn niemand so wirklich etwas dafür kann.Ich meine das übrigens flächendeckend und greife damit weiss Gott niemanden hier an.Damals zu meiner Schulzeit gab es noch die Gymnasiums-Eignungstests, eine heute kaum noch vorstellbare für uns Schüler furchtbare Angelegenheit. Von meiner damaligen gesamten Volksschulklasse , damals gab es noch rein konfessionelle (evgl. in meinem Fall) Volksschulen, von diesen fast 40 Schülerinnen und Schülern schafften insgesamt 2 den Übergang zum Gymnasium, einer davon war ich. Warum ich das sage? Nun, mit kaum einem dieser „Ausleseschüler“ ( wir waren die gesamte Gymnasialzeit ein reines Jungengymnasium mit ausschliesslich männl. Lehrern ) könnte ich heute eine politische Diskussion „auf Augenhöhe“ führen – völlig ausgeschlossen, die sind alle für höhere Wahrheiten abseits der Propagandamedien hoffnungslos verloren, gefangen in den Armen der Matrix, der Lüge, der Geschichtsfälschung, der gewollten, vorprogrammierten Dummheit. Ich erinnere mich sehr gut damals an unsere nachschulischen Treffpunkte: es war der Beginn der Diskotheken. Warum ich das nun wieder schreibe? Aus heutiger Sicht wissen wir ( wer immer das auch ist 😉 ), dass die gesamte 68er Bewegung, die gesamte ganz neu geschaffene Pop-Musik eine Finte der Rockefeller Foundation, zusammen mit dem TAVISTOCK Institut, der schrecklichsten Propagandamaschinerie seit Bestehen der Menschheit. All diese von Amerika und England aus gesteuerten Mind Control Institutionen wollten das letzte noch verbliebene Deutsche zerstören: die Familie, die Ehe, den Zusammenhalt und das Verständnis innerhalb der Generationen usw.. Wir Jugendlichen sahen und hörten natürlich nur das Äußere, die Musik.Nun, aus heutiger Sicht war es eben auch die Musik, die die Speerspitze in der Zerstörung aller Beziehungen einleitete. Mit dem Aufkommen der Diskotheken – und woanders traf man sich damals nicht, das wäre „peinlich und spiessig“ gewesen, so wurden wir programmiert – mit dem Aufkommen dieser Treffpunkte wurde auch die Musik immer lauter, damals konnte man das noch Musik nennen, auch wenn unsere Eltern da ganz anderer Meinung waren, aber die blickten eben auch in gar keiner Weise durch, dass all das eine gesteuerte programmierte Zerstörung aller Reste deutscher Kultur war, denn man verkaufte es unter dem Motto: die Jugend ist nun mal so, ihr wart ja auch mal jung.Es geht mir hier einzig um diese Musik, nicht als solche, sondern dass es in diesen Diskotheken immer lauter wurde. Der einzige Zweck war fortan das Dasein, dass man gesehen wurde und daß man Alkohol konsumierte, obwohl das zu meiner Zeit damals noch eher die üblichen Cola-Getränke waren, harte Sachen wie heute gab es dort gar nicht, niemand wäre auch auf die Idee gekommen, sowas zu trinken.Worauf ich hinaus will: es konnten – sehr geschickt verpackt – eben durch die immer weiter gesteigerte Lautstärke gar keine Gespräche mehr stattfinden, alles wurde reduziert auf das DASEIN; auf das Dasein, dort, wo es extrem laut ist und wo viele Leute sind.Letztlich hat sich bis heute nichts, aber auch gar nichts daran geändert. Blicken wir weiter zurück: vor dieser Tavistock, Rockefeller Adorno, Frankfurter Schule Zeit gab es in den Kneipen kaum Musik, es wurde diskutiert, man unterhielt sich über politische, allgemeine Themen. Es gab den durch die Medienpropaganda immer mehr schlechtgeredeten „Stammtisch“, wo die Menschen, meist die Männer sich trafen.Dort konnten sich wirklich noch Meinungen bilden, dort konnte man Meinungen austauschen.Schauen wir in die Gegenwart: die ganze Stadt hier ist zugepflastert mit Bars, Cafe’s, Kneipen, Clubs usw. Dort, wo „man“ sich trifft, ist immer ohne Ausnahme so laute Musik an, dass genau wie früher kein echtes Gespräch möglich ist, abgesehen davon, dass man niemanden dort trifft, mit dem man sich angemessen unterhalten könnte. Nicht wegen des Lärms alleine, sondern wegen des geistigen Niveaus. Das betrifft grundsätzlich ALLE ohne Ausnahme.Früher, so stelle ich mir vor, konnte man in Wirtschaften gehen und zuhören, wo es einem gefiel, wo man sich einbringen konnte. Das ist seit den 60 er Jahren nicht mehr möglich. Mag sein, dass es irgendwo Ausnahmen gibt, ich kenne hier keine einzige.Nun, in der Familie kann und könnte man sich inzwischen auch nicht mehr wirklich unterhalten, zu groß sind die Unterschiede; sobald man ein klein wenig über den Tellerrand zu schauen gelernt hat, sobald man wirklich eigenständig denkt, ist man sofort ein Fremdkörper, das lese ich hier auf FB jeden Tag.Bars fallen weg, Clubs fallen weg, Kneipen fallen weg, Diskotheken fallen ohnehin weg. Nun setze sich mal jemand in ein Cafe‘ und hoffe auf einen Gesprächspartner – da kann derjenige, der sich so etwas erhofft, hier steinalt werden – er wird niemanden finden.Als ich heute Abend aus meinem Atelier ( Malatelier) kam, habe ich mir so Gedanken gemacht, wohin ich denn rein Theoretisch hingehen könnte und kam zu den oben dargestellten Ergebnis: n i r g e n d s !!Klar, ich könnte in eins der sicher 300 „Lokale“, = Bars, Kneipen, Wirtschaften, Restaurants, Clubs usw. gehen, aber nur um dort knapp 10 € für ein Glas Bier oder Wein zu zahlen, mich volldröhnen zu lassen, unfassbar dumme, oberflächliche Gespräche anzuhören und und und – am Ende könnte ich völlig desillusioniert nach Hause gehen – das habe ich schon unzählbare Male haargenau so gemacht, es ist nur widerlich hoch zehn.Worauf ich hinaus will, hat mit Kafkas berühmter Kleiner Fabel zu tun, der mit der sich über die zunehmende Enge laut beklagenden Maus, die, von der hinter ihr heimlich lauernden Katze gehört, von dieser den klugen Rat bekommt, doch dann einfach die Laufrichtung zu ändern ( was logisch wäre ), dann aber, als sie dem klugen, listigen Rat folgt, direkt in’s Maul der Katze läuft und gefressen wird. . . Es ist letztlich die Fabel der gesamten Menschheit, zumindest seit Kafkas Zeiten und heute erst recht.Was ich sagen will: schaut, ich kam aus dem Atelier, ging bzw. fuhr nach Hause – und was konnte ich tun, wenn ich mich „unterhalten“ wollte: ich mußte den Computer einschalten – und wo kann man sich dort „unterhalten“ – hier auf FaceBook eben, dem modernen Arm vom TAVISTOCK Institut, dem Arm der NSA, der CIA usw..: mit anderen Worten : DEM MAUL DER KATZE . . . Seit ich auf FB schreibe bitte ich regelmäßig alle darum, nach deutschen, echten, zensurfreien Alternativen zu dieser Daten- und Gedankenkrake zu suchen – ohne das allergeringste Ergebnis. Was dann als „Alternative“ angeboten wird ist vergleichbar allenfalls mit dem Rat an jemanden, der im Wald spazieren gehen möchte, es aber keinen Wald in der Nähe gibt, dass man ihm rät, sich einen Tannenzweig an der Mütze / am Hut zu befestigen und damit durch die Fußgängerzone zu laufen . . . um dann zu glauben, er sei ja irgendwie im Wald.Ich weiss, was FB anrichtet, dass inzwischen auch dort KEINE Gespräche und Diskurse mehr möglich sind, aber das zeigt ja nur, wie weit man uns in die Enge, ins AUS gedrängt hat. Sich niveauvoll zu unterhalten, gar zu diskutieren ist so gut wie unmöglich geworden und so ist eben FB auch inzwischen nicht mehr als das oft von mir zitierte „bessere“ oder schlechtere Tagebuch. Schlechter sicher deswegen, weil jedes Wort von den Algorithmen mehrfach umgedreht und nach „Gefährlichkeit“, also Systemwidrigkeit, mehr noch nach Spuren von Intelligenz untersucht wird, die es ja um alles in der Welt zu unterdrücke, zu tilgen gilt, auch wenn die mickrigen Reste an echter Intelligenz der künstlichen Intelligenz, die längst längst, längst die Herrschaft übernommen hat, auch nicht mehr gefährlich werden kann, sie ist lediglich noch e x o t i s c h . .

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